Zucchini: Ein Alleskönner

Die Zucchini ist mit dem Kürbis verwandt. Sie ist ein beliebtes Sommergemüse, das sich für zahlreiche Gerichte und Zubereitungsarten eignet

aktualisiert am 23.06.2014

Zucchini haben häufig eine gesprenkelte Schale


Inhaltsstoffe: Zucchini enthält Mineralstoffe und Vitamine

Die relativ kalorienarme Zucchini enthält Mineralstoffe wie Kalzium, das für die Knochen wichtig ist, sowie Spurenelemente wie Eisen, das für die Blutbildung benötigt wird. In Zucchini findet sich zudem Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, das der Körper zum Beispiel für das Sehen braucht. Auch Vitamin C ist in Zucchini enthalten.

Herkunft: Im 17. Jahrhundert bereits in Italien

Bereits im 17. Jahrhundert gab es in Italien Zucchini. Im Italienischen bedeutet "zucca" Kürbis, Zucchini sind also "kleine Kürbisse", genauer gesagt eine Form des Gartenkürbisses. Im Deutschen hat es sich eingebürgert, den Plural – also die Mehrzahl – auch für die einzelne Frucht zu verwenden.

Botanik: Kantig, keulenförmig oder gebogen

Die fleischigen Beerenfrüchte der Cucurbita pepo hängen an einer schnell wachsenden Pflanze mit kurzem Stamm. Sie treten in verschiedenen Formen auf – von kantig über keulenförmig, dabei sind sie mehr oder weniger leicht gebogen. Das Grün der Schale ist unterschiedlich hell, es gibt aber auch gestreifte und gesprenkelte Zucchini, sowie gelbe und weiße Sorten. Äußerlich ähnelt die Zucchini der Gurke, ihr weißes bis hellgrünes Fruchtfleisch mit den weichen, essbaren Kernen ist jedoch fester und weniger saftig. Ausgewachsen erreicht die Frucht mit dem auffälligen sechskantigen Fruchtstiel eine Länge von bis zu 40 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm. Kleinere Früchte schmecken besser, sind aber unter Umständen nitratreicher. Zucchini werden meist mit etwa 20 Zentimetern Größe und nicht mehr als 250 Gramm Gewicht geerntet.

Zucchini-Saison: Heimischer Anbau von Sommer bis Herbst

Zucchini gibt es das ganze Jahr über. Zwischen Juli und Oktober kann man heimischen Anbau kaufen. Importe vor allem aus Spanien, Marokko und Italien stellen das Angebot zwischen Oktober und Juli sicher. Angebaut wird die Zucchini vor allem in den Mittelmeerländern Italien und Spanien, aber auch in den USA.

Lagerung: Zucchini mag es kühl – aber nicht zu kühl

Achten Sie beim Kauf auf eine makellose, feste Schale. Bei 13 bis 15 Grad hält die Zucchini sich bis zu fünf Tage.

Tipps zur Zubereitung: Bittere Exemplare entsorgen

Bei der Zubereitung wird die Frucht abgewaschen und Spitze und Stielansatz abgeschnitten. Verhärtete Schalenstellen sollten Sie ebenfalls entfernen. Die Zucchini ist ein Alleskönner. Geschmacklich eher neutral, passt sie sich bestens an. Roh eignet sie sich als Fingerfood oder Salat, besser schmeckt sie aber gebraten oder in wenig Wasser oder Öl gedünstet. Mit anderen Gemüsesorten wie Paprika und Tomaten ergeben sich wunderbare Kombinationen – zum Beispiel Ratatouille. Weitere beliebte Varianten sind Aufläufe, Eintöpfe, mit Hackfleisch gefüllte Zucchini oder Zucchinisuppe. In Öl eingelegt, ist sie eine beliebte mediterrane Vorspeise. Geschält oder entkernt werden müssen Zucchini nicht. Bittere Exemplare sollten sie nicht essen, sondern entsorgen, da der darin enthaltene Bitterstoff zu Erbrechen und Durchfall führen kann.

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Nährwerttabelle: Zucchini (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
18

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
2

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
3
Kalium (K)
175
Calcium (Ca)
25
Magnesium (Mg)
20
Phosphat (P)
30
Eisen (Fe)
1,0
Zink (Zn)
0,2

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
180
Vitamin E (mg)
0,5
Vitamin B1 (mg)
0,21
Vitamin B2 (mg)
0,07
Vitamin B6 (mg)
0,12
Folsäure (µg)
10
Vitamin C (mg)
20

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle