Die Sommertemperaturen und die gelockerten Corona-Maßnahmen locken die Menschen hinaus in die Natur. Besonders in der Pandemiezeit sind viele Menschen beim Wandern auf den Geschmack gekommen. Für die Gastronomie und Übernachtungen gelten auch auf den Berghütten Zugangs-, Abstands-, und Hygieneregeln.

Das gilt für Tagesgäste auf bayerischen Hütten je nach Inzidenz

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt, sich vor der Tour auf der Webseite der Hütte oder telefonisch über die Öffnungszeiten zu informieren. Hier finden Sie eine Auflistung, welche Alpenvereinshütten in Bayern und Österreich geöffnet haben.

Inzidenz über 100: Die Gastronomie muss geschlossen bleiben. Die Gastronomen können aber Getränke und Speisen To-Go anbieten.

Inzidenz zwischen 50 und 100: Bei der Einkehr müssen Gäste einen negativen PCR-oder POC-Antigentest vorzeigen. Das Ergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Geimpfte (15 Tage nach der Zweitimpfung), Genesene und Kinder unter sechs Jahren müssen keinen negativen Test vorlegen.

Platzierung am Tisch – ohne Einhaltung vom Mindestabstand: max. 10 Menschen bestehend aus Personen eines Hausstands und zwei weitere Hausstände zzgl. zugehöriger Kinder unter 14 Jahren. Geimpfte und Genesene müssen sich nicht an die derzeitig geltenden Kontaktbeschränkungen halten und dürfen ebenfalls ohne Einhaltung des Mindestabstands am Tisch sitzen.

Inzidenz unter 50: Gäste müssen bei der Einkehr keinen Corona-Test mehr vorlegen. Maximal zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten zzgl. Kinder unter 14 Jahren dürfen an einem Tisch sitzen. Geimpfte und Genesene müssen sich nicht an die derzeitig geltenden Kontaktbeschränkungen halten und dürfen ebenfalls ohne Einhaltung des Mindestabstands am Tisch sitzen

Diese Regeln gelten für Tagesgäste unabhängig vom Inzidenzwert

Auf Hütten in den bayerischen Alpen gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie beim Besuch der Gastronomie im Tal. Die wichtigsten:

 ● In Bayern gilt in der Gastronomie ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Gästen.

 ● Ein Mund-Nasen-Schutz ist überall Pflicht, selbst auf der Terrasse muss der Schutz getragen werden. Einzige Ausnahme: am Tisch.

 ● Kontaktdaten hinterlassen

 ● Gelassen bleiben und auf Wartezeiten einstellen

Das müssen Gäste beim Übernachten auf Alpenvereinshütten in Bayern beachten

  • Zimmer reservieren: Es gilt eine uneingeschränkte Reservierungspflicht. Ohne vorherige Anmeldung gibt es keinen Schlafplatz.
  • Rucksack packen: Neben einem Mund-Nasen-Schutz müssen die Gäste je nach Hütte auch einen eigenen Schlafsack (keinen Hüttenschlafsack) sowie einen eigenen Kissenbezug und ein eigenes Laken mitnehmen. Aus hygienischen Gründen sollen Gäste auch ihr eigenes Handtuch einpacken. Hüttengäste müssen einen gültigen Test (nicht älter als 24 Stunden) mitbringen oder einen Nachweis der vollständigen Impfung bzw. Genesung. Bei Mehrtagestouren Selbsttests einpacken.
  • Abläufe beachten: Jede alpine Unterkunft hat andere bauliche Voraussetzungen und muss die Vorgaben der Behörden anders umsetzen. Allen gemein ist: Gäste werden an der Hütte in Empfang genommen und dort über die Laufwege, Zeitpläne und Vorsichtsmaßnahmen aufgeklärt.
  • Die Unterbringung in den Matratzenlagern/ Mehrbettzimmern ist abhängig von der Inzidenz des jeweiligen Landkreises:

Inzidenz zwischen 50 und 100: max. 10 Personen bestehend aus Personen eines Hausstands und zwei weitere Hausstände zzgl. zugehöriger Kinder unter 14 Jahren. Inzidenz unter 50: max. 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten zzgl. zugehöriger Kinder unter 14 Jahren.

Zwischen den Gästegruppen muss im Schlafraum ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. Vollständig Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt, müssen aber ebenfalls den Abstand zu fremden Gästegruppen einhalten.

Die Regelungen für Hüttenbesuche in Österreich können Sie hier nachlesen.