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Atemnot – Ursachen: Blutkrankheiten & Co.

Erkrankungen des Blutes und manche anderen Umstände erhöhen den Bedarf an Sauerstoff. Kann der Körper nicht mithalten, stellt sich ein Gefühl von Atemnot ein, vor allem bei körperlicher Belastung

von Dr. med. Claudia Osthoff, aktualisiert am 08.03.2019
Rote Blutkörperchen

Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff


Blutarmut (Anämie): viele Ursachen, Kurzatmigkeit möglich

Blutarmut kann aus verschiedenen Gründen auftreten. Entweder ist die Blutbildung (rote Blutkörperchen, roter Blutfarbstoff) gestört, oder es werden die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Übermaß abgebaut.

Außerdem kann eine Anämie auch Folge einer akuten Blutung sein oder durch chronische Sickerblutungen, zum Beispiel im Magen-Darm-Trakt, entstehen. Weniger bekannt sind sogenannte Verteilungsstörungen: Dabei sammeln sich die Blutzellen vermehrt in einer vergrößerten Milz an. Ärzte grenzen die Ursachen in Blutuntersuchungen, unter anderem dem Blutbild, ein. Dabei können sie meist noch weitere Unterscheidungsmerkmale hinsichtlich der Anämie feststellen.

Der Arzt hat anhand des Blutbildes und weiterer Untersuchungen spezielle Kriterien an der Hand, um eine Anämie festzustellen und die einzelnen Formen im Vorfeld voneinander abzugrenzen.

Symptome: Haut und Schleimhäute werden blass, Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Atemnot stellen sich ein, besonders bei körperlicher Anstrengung oder bei Herz- und Lungenerkrankungen. Eigentlich ist der Köper hier bemüht, den Sauerstoffmangel auszugleichen, indem er verstärkt rote Blutkörperchen bildet. Bei einer Anämie schlägt das fehl beziehungsweise die verbleibende Transportkapazität für Sauerstoff reicht nicht aus.

Atemnot tritt aus diesem Grund zum Beispiel bei einer Eisenmangelanämie auf. Bei anderen Anämieformen können völlig andere Beschwerden im Vordergrund stehen.

Mehr zu Ursachen, Diagnose und Therapie im Beitrag "Blutarmut" (siehe Link oben).