10 Salzbomben und salzarme Alternativen

Ernährungsexperten raten: Maximal sechs Gramm Speisesalz täglich essen. In welchen Lebensmitteln steckt viel davon drin? Plus: Zehn Tipps, wie Sie einfach Salz sparen
von Sophie Kelm, aktualisiert am 02.03.2016

Nachsalzen: Selten nötig, wenn man mit aromatischen Zutaten kocht

Thinkstock/iStockphoto

Salz ist für den Menschen lebenswichtig – keine Frage. Aber zu viel des Guten kann schaden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat zum Thema Speisesalzzufuhr eine aktuelle wissenschaftliche Stellungahme verfasst: Sie empfiehlt, maximal sechs Gramm Salz pro Tag zu sich zu nehmen – das ist in etwa ein gestrichener Teelöffel.

Bei circa 70 Prozent der Frauen und rund 80 Prozent der Männer liegt die Zufuhr darüber. Wer zu viel Speisesalz isst, erhöht laut DGE das Risiko für Bluthochdruck und damit indirekt auch die Gefahr für Herz-Kreislauf-Krankheiten. "Ein dauerhaft zu hoher Salzkonsum kann Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt begünstigen", warnt auch Heidrun Schubert, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale Bayern.

Warum essen die Deutschen zu viel Salz?

"Das ist vor allem eine Frage der Gewöhnung. Wer schon als Kind salzig isst, wird seinen Konsum im Erwachsenenalter eher steigern", erklärt Schubert. Sie rät: Grundsätzlich immer erst nach dem Kochen salzen und probieren, bevor man zum Streuer greift. Zum Würzen Kräuter bevorzugen.

Außerdem: Gute Zutaten sind von Natur aus geschmacksintensiv. Sie müssen nicht mit Salz aufgepeppt werden. Verarbeitete Lebensmittel, wie Fertiggerichte aus der Tiefkühltruhe, enthalten oft sehr viel Salz, um den faden Geschmack der Grundzutaten zu übertünchen. Vorsicht auch bei dem Einsatz von Würzmischungen – diese enthalten oft einen sehr hohen Salzanteil.

Ob ein Lebensmittel viel Salz enthält, kann man oft nicht sofort herausschmecken. Daher stellen wir Ihnen zusammen mit unser Ernährungsexpertin zehn Salzbomben vor:


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