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Hüftschmerzen

Hüftschmerzen werden oft mit Hüftarthrose gleichgesetzt. Die Ursachen liegen jedoch meist im Bereich der Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel und Nerven

von Dr. med. Claudia Osthoff, aktualisiert am 11.05.2019
Hüftknochen

Hüftgegend (im Hintergrund: Oberschenkelknochen, Schnittbild, schematisch)


Was ist die Hüfte überhaupt?

Wer das Tanzbein schwingt, "zeigt auch Hüfte". Und das Hüftbein? Als paariger Knochen ist es Teil des Beckenrings. Mit seinen beiden Mulden, der "Hüftpfanne" rechts und links, dient es der Verankerung der Oberschenkelknochen am Rumpf. Der Kopf des Oberschenkelknochens und die Hüftpfanne bilden auf beiden Körperseiten die Hüftgelenke.

Die Umgebung der Hüftgelenke ist grob umrissen die Hüftgegend

Sie reicht vom sogenannten Rollhügel, einem Vorsprung am Oberschenkelknochen oben außen, und dem vorderen Beckenrand – auch hier ist bei schlanken Menschen oft ein Höcker vorne seitlich tastbar – bis nach hinten zur seitlichen Gesäßgegend.

Verschiedene mögliche Schmerzursachen spielen sich in diesem begrenzten, anatomisch aber nicht genau definierten Bereich ab. Außerdem kommt es mitunter zu Überlappungen mit Leistenschmerzen oder Gesäßschmerzen.

Der Oberschenkelknochen ist unser stärkster und längster Röhrenknochen. An seinem großen Rollhügel (Trochanter major) oben außen wie auch unterhalb davon, am Schaft, setzen Sehnen wichtiger Hüft- und Gesäßmuskeln an.

Zwischen dem Knochen und den darüberliegenden Muskeln und Sehnen sowie in der Nähe der Gelenkkapsel liegen als Polster flüssigkeitsgefüllte Schleimbeutel (bursae, zum Beispiel die Bursa trochanterica). Sie haben die Aufgabe, Sehnengewebe, das bei Bewegungen über Knochenvorsprünge gleitet, zu schützen. Bei Hüftschmerzen spielt zum Beispiel die Bursa trochanterica eine wichtige Rolle.

In einigen Veröffentlichungen wird das Hüftgelenk sinnvollerweise zur Hüfte gezählt. Da die von diesem Gelenk ausgehenden Schmerzen überwiegend in die Leiste, teilweise auch in den Oberschenkel oder in das Gesäß ausstrahlen, sind Hüftgelenkserkrankungen kein Schwerpunkt dieses Beitrags, werden aber weiter unten kurz erwähnt.

Schmerzen über der Hüfte – Was kann es sein?

Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica): Die als ziehend oder stechend empfundenen Schmerzen liegen über dem großen Rollhügel des Oberschenkelknochens. Sie setzen nach Belasten und Bewegen des Beines ein und treten bei chronischem Verlauf auch in Ruhe auf, häufig nachts.

Zu der Entzündung kann es kommen, wenn die Sehnenplatte an der Außenseite des Oberschenkels, in die auch Sehnenstränge des großen Gesäßmuskels (Glutaeus maximus) einstrahlen, den direkt über dem Rollhügel liegenden Schleimbeutel mechanisch überreizt.

Möglicher Auslöser ist Überbelastung des viel beanspruchten großen Gesäßmuskels. Ohne ihn wären beispielsweise Treppensteigen, Auftstehen aus der Hocke oder strammes Laufen nicht zu machen.

Neben mechanischen Ungleichgewichten kommen rheumatische Krankheiten infrage, unter anderem eine Polymyalgia rheumatica. Das ist eine Erkrankung, die zu den Autoimmunkrankheiten gehört (siehe unten, Abschnitt: "Ursachen in der Umgebung der Hüfte"). Schleimbeutel im Hüft- und Schulterbereich sind hier häufiger mitbetroffen und entzündet.

Bei bestimmten Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel Gicht, können Kristallablagerungen zu Schleimbeutelentzündungen führen. Seltener kommt es nach Eingriffen an der Hüfte durch eine Infektion zu einer Bursitis.

Schnappende Hüfte (Coxa saltans, bei Jugendlichen): Darunter versteht man ein meist harmloses, manchmal hörbares Sehnenschnappen bei Beugung und Streckung des Hüftgelenks, also zum Beispiel beim Aufstehen aus dem Sitzen oder beim Kreiseln des Oberschenkels. Es entsteht, wenn die fest angespannte Sehnenplatte des Oberschenkels beim Vorwärtsgleiten am (noch wachsenden) großen Rollhügel hängen bleibt und ihn dann "überspringt". Betroffen sind meist junge Mädchen. Zugrunde liegen können auch Beinlängenunterschiede, ein verdickter Rollhügel oder andere Formveränderungen am Oberschenkelknochen.

Die schnappende Hüfte kann außerdem zu einer Entzündung der Bursa trochanterica oben am Oberschenkelknochen beitragen, zum Beispiel bei intensivem Training.

Schmerzhaftes Hüftschnappen ist immer ein Grund, zum Orthopäden zu gehen. Bei entzündlichen Reizzuständen ohne spezielle weitere Ursache empfehlen Ärzte Schonung, physikalische Therapiemaßnahmen und / oder vorübergehend ein entzündungshemmendes Medikament. Anhaltende mechanische Probleme sind näher zu hinterfragen. Eventuell lassen sie an einen korrigierenden Eingriff zur richtigen Zeit an der Sehne denken.

Meralgia paraesthetica: Bei dieser Neuralgie ist der seitliche Oberschenkelhautnerv entzündet. Neuralgie bedeutet Nervenschmerz. Dabei wird ein Körpernerv durch örtliche Einflüsse gereizt. Zum Beispiel kann ein "Nerven-Engpass-Syndrom" zugrunde liegen. Der Nerv steht dann entweder am Durchtritt im Leistenband oder von außen unter Druck.

Neben Krafttraining können auch Fettmassen, hautenge Kleidung ("Jeans-Krankheit") oder Sicherheitsgurte zu Druckschäden führen.

Symptome: Brennende Schmerzen an der oberen Außenseite des Oberschenkels in Ruhehaltung, die sich bei längerem Gehen, Stehen oder Laufen verstärken und bei Hüftbeugung nachlassen. Sie können auch von Missempfindungen wie Ameisenlaufen oder Taubheitsgefühl der Haut begleitet sein. Nicht zu verwechseln mit einem "Ischias" (mehr dazu unter "Schmerzen im Gesäß/Kreuz", siehe Linkbox oben).

Eine Neuralgie kann außerdem durch einen Diabetes, das heißt eine dadurch bedingte Nervenschädigung verursacht werden. Der Fachbegriff dafür lautet diabetische Polyneuropathie.

Hüftschmerzen: Ursachen in der Umgebung der Hüfte

Bei den anschließend genannten Erkrankungen liegen die Schmerzen vor allem im Kreuz- oder Gesäßbereich. Gelegentlich ist auch die Hüftgegend mitbetroffen.

An der Lendenwirbelsäule (LWS) dominieren Schmerzen durch akute oder chronische Überbelastung von Muskeln und Bändern. Auch Bandscheibenverschleiß spielt eine Rolle. Er kann einen Bandscheibenvorfall verursachen.

Dieser kann mit oder ohne Beteiligung des Ischiasnervs einhergehen, also zu Kreuzschmerzen mit Hüft- oder Beinschmerzen (Lumboischialgie) oder ohne diese (Lumbago oder Hexenschuss) führen. Daneben gibt es zahlreiche andere Ursachen für diese Beschwerden.

Hüft- und Gesäßschmerzen finden manchmal auch im Piriformis-Syndrom,  "Ischias"-ähnliche Beschwerden, ihre Erklärung. Dabei ist der birnenförmige oder Piriformis-Muskel, ein innerer Hüftmuskel, der direkt über dem Durchtritt des Ischiasnervs vom knöchernen Becken zum Oberschenkel liegt, verdickt und übt Druck auf den Nerv aus.

Angeschuldigt werden Über- oder Unterforderung des Muskels: zum Beispiel schweres Heben einerseits, überwiegend sitzende Körperhaltung andererseits. Oder Druckbelastung, in der Tat sogar als Folge der eher für Männer typischen Angewohnheit, die Geldbörse in der Hosentasche über dem Gesäß zu verstauen.

Rheumatische Krankheitsbilder wie die ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew) kommen als Auslöser von Schmerzen mit Schwerpunkt Lendenwirbelsäule, Kreuz oder Gesäß ebenfalls in Betracht. Der Krankheitsprozess spielt sich vor allem an den Kreuzbein-Darmbein-Gelenken und an den Wirbeln ab.

In der Regel wird er von weiteren Leitsymptomen wie (Morgen-)Steifigkeit der Lendenwirbelsäule, Gelenkschmerzen, Entzündung verschiedener Sehnen, zum Beispiel der Achillessehnen, dazu einer Entzündung der Bindehaut oder Regenbogenhaut des Auges begleitet.

Diese tritt meist einseitig auf und ist unter anderem mit einem roten Auge verbunden. Im Prinzip können Hüftschmerzen hier sowohl ein Gelenkproblem wie auch ein Problem in Gelenknähe durch entzündete Sehnenansätze am Hüftgelenk oder Sitzbein sein.

Auch ein entzündlich-rheumatisches Krankheitsbild namens Polymyalgia rheumatica löst mitunter Schmerzen in der Hüftgegend aus. Die Erkrankung tritt hauptsächlich nach dem 50. Lebensjahr auf und betrifft Frauen deutlich häufiger als Männer.

Bei der Erkrankung sind auch Entzündungen und Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich, an den Verbindungen zwischen Brust- und Schlüsselbein sowie an den Handgelenken und dadurch bedingte Schmerzen möglich.

Außerdem kommt es teilweise zu Gefäßentzündungen (sogenannte Riesenzellarteriitis). In der Folge können zum Beispiel Kopfschmerzen und Durchblutungsstörungen am Sehnerv mit Sehstörungen bis hin zum Sehverlust auftreten. Daher bei ungewöhnlichen Muskel- oder / und Kopfschmerzen immer zum Arzt gehen.

Gefäßentzündungen, gerade auch am Auge, müssen umgehend behandelt werden, möglichst schon nachdem der Arzt die ersten Diagnosemaßnahmen eingeleitet hat.

Vom Hüftgelenk ausgehende Schmerzursachen

Wie weiter oben erwähnt, treten Hüftgelenksschmerzen zwar auch an der Hüfte auf. Überwiegend werden sie aber als Schmerzen in der Leiste verspürt. Je nach Ursache können sie auch in den Oberschenkel, eventuell bis zum Knie, oder ins Gesäß ausstrahlen. Infrage kommt neben Gelenkverschleiß, sprich Arthrose, eine Hüftgelenksentzündung. Sie kann bakteriell, rheumatisch oder durch andere Ursachen entstehen. Auch eine Hüftkopfnekrose ist ein möglicher Schmerzauslöser. Nekrose bedeutet Untergang von Knochengewebe, hier am Gelenkkopf. Unbehandelt kann sich das Hüftgelenk der Folge jeweils verformen.

"Hüftschnupfen": Dahinter verbirgt sich eine in der Regel gutartige vorübergehende Hüftgelenksentzündung (Fachbegriff: Coxitis fugax) mit Gelenkerguss. Sie tritt meist bei Kindern im Alter von etwa vier bis sieben Jahren auf, mitunter sind sie auch jünger oder älter. Auslöser ist häufig ein Virusinfekt der Atemwege ("Grippe"), manchmal eine Mittelohr- oder Mandelentzündung, gelegentlich ein Magen-Darm-Infekt. Gerade die grippalen Infekte sind meist schon wieder vorüber, wenn das "Beinweh" einsetzt: Starke Schmerzen, in dem Fall mehr in der Leiste und vorne am Oberschenkel bis zum Knie. Dazu hinken die Kinder oft, halten den Oberschenkel in einer Schonhaltung oder weigern sich sogar, zu laufen. Es können auch beide Hüftgelenke betroffen sein.

Wichtig: Gehen Sie mit Ihrem Kind alsbald zum Arzt, wenn es wiederholt oder nachhaltig über Gelenkschmerzen klagt oder nicht richtig gehen will/kann, und erst recht bei weiteren Auffälligkeiten wie Fieber oder Schwellung eines Gelenkes. Der harmlose Hüftschnupfen ist meist nach zwei Wochen wieder vorbei, wenn das Kind sich ausreichend geschont hat. Hin und wieder brauchen die Kleinen aber auch etwas länger, bis sie wieder völlig fit sind. Schonung – das kann für die etwas Größeren übrigens schon auch mal bedeuten, vorübergehend Gehstützen zu benutzen.

Erkrankungen des Knochensystems wie Osteoporose (Knochenschwund, vermehrte Knochenbrüchigkeit), Osteomalazie (schmerzhafte Knochenerweichung im Erwachsenenalter, unter anderem infolge Vitamin-D-Mangels) und der Morbus Paget (örtliche Verdickung und Verformung der Knochen durch vermehrten Knochenumbau; teilweise ziehende Knochenschmerzen und spontane Brüche) können das Hüftgelenk und/oder den Oberschenkelknochen ebenfalls mit einbeziehen.

Impingement der Hüfte: Impingement bedeutet so viel wie Anstoßen oder Einklemmung. Formveränderungen an den Gelenkteilen der Hüfte – am Hüftkopf wie an der Hüftpfanne (siehe Erklärung ganz oben) – können es mit sich bringen, dass der Hals des Oberschenkelknochens beim Beugen/Heranführen des Oberschenkels am vorderen Pfannendach anschlägt. Symptome sind Schmerzen tief in der Leiste, zunächst nur nach längerer Belastung wie Radfahren, aber auch beim Treppensteigen, oder ganz allgemein beim Beugen des Hüftgelenkes oder Heranführen des Oberschenkels nach innen. Mehr dazu unter "Leistenschmerzen" im Kapitel "Ursachen: Muskeln, Sehnen, Gelenke".

Selten sind andere gutartige, mitunter aber auch bösartige Tumoren für Schmerzen in der Hüftgegend verantwortlich. Sie können sich beispielsweise im Knochen- oder Knorpelgewebe bilden oder von der Gelenkinnenhaut (Synovia) ausgehen. Möglich sind auch Tumorabsiedlungen bei Krebserkrankungen anderer Organe (Knochenmetastasen). Daneben kommen mitunter andere, seltene Krankheiten des Knochens, Bindegewebes, der Nerven oder Gefäße (zu Letzterem siehe weiter unten) infrage.

Hüftschmerzursachen außerhalb des Bewegungssystems

Bei einer Gefäßkrankheit namens periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) kann es je nach Ausprägung beim Gehen zu stechenden Muskelschmerzen im Hüftbereich, Oberschenkel und Gesäß kommen.

Im fortgeschrittenen Stadium sind die Schmerzen dauernd vorhanden, also auch in Ruhe. Hauptursache ist eine Gefäßverkalkung, also eine Arteriosklerose. Sie führt zu Verengungen oder Verschlüssen der Schlagadern, im vorliegenden Fall der Hauptschlagader und/oder der Beckenarterie(n).

Die Gefäßschäden am Bein können verschiedene Etagen bis zum Fuß betreffen. Hauptrisikofaktor ist das Rauchen.

Die Fibromyalgie oder das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist ein chronisches, komplexes Krankheitsbild mit nicht entzündlich bedingten, wechselnden Schmerzen von Muskeln, Gelenken und anderen Organen in mehreren Körperbereichen. Im Zuge der Erkrankung können zahlreiche Symptome auftreten, die an verschiedenste Krankheitsbilder denken lassen.

Hüftschmerzen: Diagnose

Beim Gespräch mit dem Arzt (Anamnese) ergeben sich meist schon Hinweise zur Schmerzursache. Überbelastung der Hüftmuskeln kann ein möglicher Auslöser sein, ebenso eine Sturzverletzung. Angeborene Fehlbildungen des Skeletts, frühere Erkrankungen und Operationen können auch im Nachhinein noch Beschwerden zur Folge haben.

Zu den Kernfragen des Arztes gehört, ob der Schmerz ein- oder beidseitig auftritt und wann: Ist es ein Ruhe- beziehungsweise Nachtschmerz, nimmt er bei Bewegung zu, oder ist er eher ein Anlaufschmerz, der nach ein wenig Umhergehen abklingt? Wenn ja: Wie lange dauert es in etwa, bis die Schmerzen nachgelassen haben?

Begleitsymptome wie Schwellungen anderer Gelenke und Morgensteifigkeit dieser Gelenke, der Hüfte oder gefühlt am ganzen Bewegungsapprat, dazu leichtes Fieber sind weitere Diagnose-Indizien, hier für eine rheumatische Erkrankung.

Bei der körperlichen Untersuchung konzentriert der Arzt sein Augenmerk auf folgende Aspekte: das Körpergewicht, Statik und Form von Wirbelsäule, Becken und Gliedmaßen, klopfschmerzhafte Bereiche und "Schmerzpunkte" am Bewegungssystem, Gangbild, Beweglichkeit und Belastbarkeit des Hüftgelenks, Längenvergleich der Beine, Muskelreflex-Check.

Bei Bedarf schließen sich technische Untersuchungen an, um die Diagnose zu sichern, etwa Blutanalysen und bildgebende Verfahren. Das sind vor allem Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen. Mitunter bedarf es weiterer spezieller Verfahren wie zum Beispiel Magnetresonanztomografie oder Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie).

Therapie von Hüftschmerzen

Es klingt banal, ist es aber nicht: Die Behandlung richtet sich jeweils weitestmöglich nach der Ursache beziehungsweise Diagnose und sollte frühzeitig beginnen. Eventuell zieht der Orthopäde zur weiteren Diagnostik und Therapie einen Neurologen, Rheumatologen oder Schmerztherapeuten hinzu. Manchmal klingen die Beschwerden auch von selbst wieder ab.

Bei vielen Problemen des Bewegungssystems spielen Physiotherapie und schmerz- beziehungsweise entzündungshemmende Medikamente im Behandlungskonzept eine wichtige Rolle.

Besprechen Sie mit dem Arzt, ob und welche Übungen Ihnen helfen könnten und ob er eine Physiotherapie verodnen kann. Manchmal sind Maßnahmen wie Infiltrationsbehandlungen mit örtlich betäubenden Mitteln ein Weg, oder aber die Betreuung durch Ärzte besonderer Fachrichtungen wie etwa Schmerztherapeuten. Wenn die Notwendigkeit und Chancen einer Operation außer Frage stehen, wird der Arzt einen Eingriff vorschlagen. 

Fachliteratur zu diesem Ratgeber

Grifka J, Kuster M (Hrsg.): Orthopädie und Unfallchirurgie, Berlin Heidelberg Springer-Verlag GmbH, 1. Auflage 2011

Wülker, N (Hrsg.), unter Mitarb. von Kluba T, Roetman B, Rudert M: Orthopädie und Unfallchirurgie. Stuttgart - New York Georg Thieme Verlag, 3., überarb. und aktual. Auflage 2015

Elsen A, Eppinger M, Müller M: Orthopädie und Unfallchirurgie für Studium und Praxis. Breisach Medizinische Verlags- und Informationsdienste, 1. Auflage 2014/2015

Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): Lumbale Radikulopathie. https://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2018/PDFs_Download/030058_LL_Lumbale_Radikulopathie_2018.pdf (Abgerufen am 13.05.2019)

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachgesellschaften: Patientenversion der wissenschaftlichen Leitlinie "Definition, Ursachen, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms". 2. Aktualisierung 2017, AWMF-Leitlinien-Register, Register Nr. 145 - 004 Online:
https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/145-004w_S3_Fibromyalgiesyndrom_2017-03.pdf (Abgerufen am 13.05.2019)

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC, federführende Fachgesellschaft) und zahlreiche beteiligte Fachgesellschaften: Spezifischer Kreuzschmerz. S2k-Leitlinie, Dezember 2017, AWMF Registernummer: 033-051. Online: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/033-051l_S2k_Spezifischer_Kreuzschmerz_2018-02.pdf (Abgerufen am 13.05.2019)

Herold G und Mitarbeiter: Innere Medizin, 2019, Köln Gerd Herold

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