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Schwimm-Tipp
Rücken und Kraul sind im Becken Trumpf

Schwimmen stärkt den Kreislauf und entlastet Gelenke und Wirbelsäule. Das Abtauchen ins kühle Nass ist somit nicht nur entspannend, sondern auch noch gesund. Dem Wohlbefinden besonders zuträglich ist das Rückenschwimmen.

von Apotheken Umschau, 28.06.2010
Schwimmer

Ob schmerzhafte Verspannungen, Hexenschuss oder Bandscheibenprobleme: Etwa 80 Prozent der Deutschen leiden nach Expertenschätzung mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Die Hauptgründe sind Übergewicht, schlechte Körperhaltung und Mangel an Bewegung.

Auf dem Rücken bleibt die Wirbelsäule in Form
Orthopäden raten deshalb, vorbeugend die Rückenmuskulatur zu stärken. Wer keine Lust auf Gerätetraining im Fitnessstudio hat, kann stattdessen ins Schwimmbad gehen: Schwimmen trainiert Herz und Kreislauf. Der Auftrieb des Wassers entlastet Wirbelsäule und Gelenke. Aus diesem Grund ist die Bewegung im Wasser auch für Übergewichtige besonders geeignet. Wichtig ist allerdings der richtige Schwimmstil: Allein durch Rücken- und Kraulschwimmen fördern Sie Ihre Gesundheit optimal. Nur bei diesen bleibt die Wirbelsäule nämlich in ihrer natürlichen S-Form. Der ganze Rücken wird gestreckt und abwechselnd be- und entlastet. Das Rückenschwimmen kräftigt darüber hinaus besonders die Halsmuskulatur. Das hilft, Verspannungen vorzubeugen.

Brustschwimmen: Augen zu und untertauchen
Brustschwimmen dagegen kann Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sogar noch verschlimmern. Vor allem dann, wenn der Kopf krampfhaft aus dem Wasser gestreckt wird, wie man es bei den meisten Hobbyschwimmern sieht. Außerdem fallen viele Brustschwimmer ins Hohlkreuz – die Lendenwirbelsäule wird noch zusätzlich belastet. Für Leute, die dennoch nicht auf’s Brustschwimmen verzichten wollen: Kopf gerade halten, über Wasser ein- und unter Wasser ausatmen. Wer seine Augen beim Eintauchen nicht jedesmal schließen will, sollte eine Schwimmbrille tragen.