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Gesichtsschmerzen: Therapien und Selbsthilfe

Schmerzen im Gesicht erfordern eine genaue Diagnose und individuelle Behandlung. Stressabbau und ein gesunder Lebensstil unterstützen die Therapie

von Andrea Blank-Koppenleitner, aktualisiert am 04.12.2018
Entspannung

Entspannungsverfahren können helfen, besser mit den Schmerzen umzugehen


Die medizinische Behandlung wird sich immer auf die Ursache beziehen. Einige Beispiele sind unter den wichtigsten Formen des Gesichtsschmerzes aufgeführt (siehe jeweils in den entsprechenden Kapiteln dieses Beitrags). Dazu gehören oft eingesetzte, geeignete Medikamente, etwa bei der Trigeminusneuralgie oder den anhaltenden idiopathischen Gesichtsschmerzen. 

Bei Gehirnerkrankungen und -schädigungen erfolgt die Behandlung im Rahmen der Therapie der Grunderkrankung. Eine unterstützende Behandlung mit örtlichen Betäubungsmitteln kann mitunter wirksam sein.

Physiotherapeutische und verhaltenstherapeutische Maßnahmen helfen vielfach, die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Chirurgische Verfahren sollten nur zum Einsatz kommen, wenn eine genaue Indikation dafür vorliegt. Hier kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, mehrere Fachärzte heranzuziehen.

Für Schmerzpatienten bringt häufig der Aufenthalt in einer spezialisierten Schmerzklinik umfassende Hilfe. Da Gesichtsschmerzen zum Teil mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden sind, ist es wichtig, dass die Betroffenen zudem lernen, gezielt zu entspannen und Stress abzubauen.

Video: Progressive Muskelentspannung – Basisübungen

Mit Progressiver Muskelentspannung geht Entspannen leicht

Menschen mit Schmerzleiden sollten vor allem das Rauchen aufgeben und übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger körperlicher Aktivität und einer ausgewogenen Ernährung unterstützt Körper und Psyche.

Eine Verhaltenstherapie kann helfen, mit Ängsten und möglichen Depressionen umzugehen.