Strahlend weiße Zähne können verzaubern – ganz im Gegensatz zu einem krummen gelblichen Gebiss. Damit die Zähne gerade wachsen, muss so mancher als Kind eine Zahnspange tragen. Erwachsene sollten ihr Gebiss gut pflegen, indem sie unter anderem mehrmals täglich die Zähne putzen, Zahnseide und eventuell Zwischenraumbürstchen verwenden. Um Zahnproblemen rechtzeitig entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, das Gebiss regelmäßig vom Zahnarzt überprüfen zu lassen.

Die Funktion der Zähne

Ist das Gebiss eines Erwachsenen vollständig und haben sich die Weisheitszähne ausgebildet, umfasst es 32 Zähne. Sie dienen hauptsächlich dazu, das Essen zu zerkleinern. Vorne im Kiefer befinden sich vier Schneidezähne, die durch ihre scharfen Kanten besonders gut die Nahrung, beispielsweise ein Stück Brot, abbeißen können. Links und rechts daneben sitzt je ein Eckzahn, der das angebissene Brötchen durch seine spezielle Form im Mund fixiert.

Befindet sich der Happen im Gaumen, kommen die kleinen Backenzähne, die Prämolaren, zum Einsatz. Sie zerkleinern zwischen ihren Mulden und Höckern das Essen. Die dahinter befindlichen großen Backenzähne, die Molaren, verfeinern diesen Vorgang. Es entsteht eine Art Brei, den wir schlucken können. Im hintersten Teil des Kiefers wachsen die Weisheitszähne empor – allerdings nicht bei jedem Menschen.

Zahnärzte benennen die einzelnen Zähne nach einem international einheitlichen System. Sie teilen Ober- und Unterkiefer in Halbkreise ein und diese noch mal in Quadranten. Jeder Zahn erhält zwei Ziffern, durch die er sich eindeutig zuordnen lässt.

Aufbau des Zahns

Der Zahn besteht aus Zahnkrone, -hals und -wurzel. Die Krone ist der sichtbare Teil, am Zahnhals verschwindet der Zahn unter dem Zahnfleisch. Im Kiefer ist die Wurzel verankert. Der Teil, der den Zahn ab Höhe des Zahnfleisches direkt umgibt, ist der Zahnhalteapparat. Die äußerste Schicht des Zahns ist der Zahnschmelz – die härteste Substanz in unserem Körper. Er setzt sich vorwiegend aus einem Kalziumsalz zusammen. Säuren schaden dem Schmelz. Sie entstehen zum Beispiel, wenn Sie etwas Zuckerhaltiges essen. Bakterien, die im Mund leben, ernähren sich vom Zucker und setzen bei dessen Verwertung Säuren frei.

Die unter dem Schmelz liegende Schicht nennt sich Zahnbein (Dentin). Es besteht ebenfalls hauptsächlich aus Kalzium. Fortsätze bestimmter Zellen sowie winzige Nervenfasern durchziehen das Zahnbein und nehmen Reize wie Kälte oder Wärme wahr, aber auch den Zahnbohrer. Die feinen Fasern übermitteln das Signal an das Zahnmark, die Pulpa. Es setzt sich unter anderem aus Nervenfasern, Blutgefäßen und Bindegewebe zusammen. Das Mark versorgt den Zahn mit Nährstoffen, leitet aber auch Schmerzreize an das Zentralnervensystem weiter.

Zahnschmerzen können darauf hindeuten, dass der Zahn erkrankt ist. Viele Menschen leiden an Karies, andere an Parodontitis oder einem entzündeten Zahnfleisch. Nicht selten muss der Arzt kariöse Zähne behandeln, indem er den erkrankten Teil entfernt und durch eine Füllung ersetzt. Sind größere Teile des Zahns betroffen, wird teilweise ein Zahnersatz erforderlich.

Symptom Zahnschmerzen – die Ursachen

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