Diabetes Ratgeber

1. Her mit der Feuchtigkeit!

Im Winter braucht die Haut mehr Feuchtigkeit. "Verwenden Sie nach dem Duschen eine Creme mit Feuchtigkeitsbindern wie Urea (Harnstoff), Glyzerin oder Dexpanthenol", rät Dermatologe Professor Kristian Reich aus Hamburg. Urea-Cremes eignen sich für sehr trockene Partien wie Knie, Unterschenkel, Füße oder Hände. Fürs Gesicht rät Apotheker Dr. Dominic Kram aus Neukirchen beim Heiligen Blut zu Wasser-in-Öl-Emulsionen. "In diesen Cremes schließen Öltröpfchen das Wasser ein, die Feuchtigkeit verdunstet nicht so schnell, und die Pflege hat einen höheren Fettanteil." Auch Mandel- oder Nachtkerzenöl, Dexpanthenol oder Allantoin pflegen perfekt.

2. Sanfter duschen und baden

An einem kalten Wintertag wärmt nichts besser als eine heiße Dusche? Vorsicht: Langes Stehen unter dem Wasser trocknet die Haut aus. "Duschen Sie nicht über 37 Grad, und bleiben Sie nicht länger als 15 Minuten in der Badewanne", sagt Apotheker Kram. Er rät, auf sanfte Produkte zu achten, etwa auf rückfettende Dusch- und Badeöle, die dem pH-Wert der Haut entsprechen und sie schonen.

3. Maske statt Peeling

Reinigende Rubbelkuren sind jetzt tabu! "Während der kalten Jahreszeit sollte man die Haut nicht zusätzlich provozieren", sagt Dominic Kram. Tragen Sie stattdessen lieber eine reichhaltige Maske auf, zum Beispiel mit Arganöl und Vitamin E.

4. Die Luft befeuchten

Drinnen Heizungsluft, draußen klirrend kalt: "Winterluft ist immer  trockene Luft, und sie kann die Haut irritieren", sagt Hautarzt Kristian  Reich. Zumindest im Haus können Sie etwas für besseres Klima tun:  Schaffen Sie sich einen Luftbefeuchter an, oder legen Sie feuchte Tücher  auf die Heizung, und lüften Sie regelmäßig. Auch Pflanzen wie Grünlilie  oder Zimmerlinde spenden natürliche Luftfeuchtigkeit.

5. Gesundes Essen, gesunde Haut

Flüssigkeit nutzt der Haut auch von innen: Trinken Sie ausreichend,  am besten Wasser oder Kräutertee. Immer gut: Vitamine aus Obst oder  Gemüse. Sie schützen die Zellen. Außerdem: Omega-3-Fettsäuren, sie  stecken zum Beispiel in Hering, Lachs, Makrele oder Leinsamen.

6. Draußen schützen

Winterspaziergang trotz Kälte? Kein Problem, wenn die Haut gewappnet   ist. Fetthaltige Kälteschutzcremes legen sich wie ein Schutzfilm auf  die  Haut. "Man muss sie aber drinnen wieder entfernen, etwa mit milder   Reinigungsmilch", sagt Dominic Kram. Wichtig: Manche "Cold Creams" sind   keine Kälteschutzcremes, sondern haben einen kühlenden Effekt. Lassen   Sie sich dazu in der Apotheke beraten.