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Zahnfleischentzündung: Symptome

Eine Zahnfleischentzündung macht nur wenig Symptome und wird leicht übersehen. Zahnfleischbluten ist ein wichtiges Alarmsignal

aktualisiert am 26.06.2017
Mundhygiene

Zahnfleischbluten beim Zähneputzen? Das Symptom deutet auf entzündetes Zahnfleisch hin


Gesundes Zahnfleisch ist blass-rosa. Es füllt den Raum zwischen den Zähnen aus. Und: Es blutet nicht.

Entzündetes Zahnfleisch ist meistens gerötet und angeschwollen. Und es blutet immer mal wieder: zum Beispiel beim Zähneputzen. Der ausgespuckte Zahnpastaschaum sieht dann rötlich verfärbt aus. Oder es blutet beim Biss in einen Apfel. Dann sind auf dem Obst rötliche Spuren erkennbar. Schließlich kann das Zahnfleisch auch schon bei Berührung anfangen zu bluten.

Eher selten hat Zahnfleischbluten andere Ursachen, zum Beispiel die falsche Putztechnik. Wer die Zähne mit viel Druck "schrubbt", schadet der empfindlichen Schleimhaut. Das Warnsignal Zahnfleischbluten kann auch fehlen. Bei Rauchern ist das häufig der Fall. Denn die Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs bewirken, dass die Mundschleimhaut schlechter durchblutet wird. Folglich blutet sie auch weniger leicht – selbst wenn sie bereits entzündet ist. So wird die Krankheit womöglich übersehen.

Wenn die Probleme länger bestehen, kommt es häufig zu einem Rückgang des Zahnfleischs. Dadurch erscheinen die Zähne länger, da die Zahnhälse frei liegen. Die Rötung des Zahnfleischs kann im Verlauf der Zahnfleischentzündung zurückgehen.

Zu Beginn macht eine Zahnfleischentzündung meistens keine Schmerzen. Bei einer chronischen Zahnfleischentzündung können jedoch Zahnschmerzen auftreten, hinzu gesellt sich oft ein starker Mundgeruch. Bei schweren Verläufen einer chronischen Gingivitis können zudem folgende Krankheitszeichen auftreten:

  • Unter dem Zahnfleisch bildet sich Eiter, der bei Druck hervortritt.
  • Die Entzündung führt zum Anschwellen der umliegenden Lymphknoten.
  • Die Entzündung greift auf die Mundschleimhaut über (Gingivostomatitis).