Magenkrebs: Symptome

Magenkrebs führt in frühen Stadien kaum zu Symptomen. Deswegen wird der Tumor oft erst spät entdeckt
aktualisiert am 08.12.2014

Druckgefühl im Oberbauch oder andere Verdauungsbeschwerden: Für Magenkrebs gibt es kaum spezielle Symptome

Jupiter Images GmbH/Polka dot

Im Frühstadium verursacht Magenkrebs nur wenige oder gar keine Symptome. Oft wird die Erkrankung daher erst entdeckt, wenn der Tumor bereits über das Frühstadium, in dem die Heilungserfolge am größten sind, hinaus fortgeschritten ist.

Kommt es zu Beschwerden, sind diese oft sehr unspezifisch: Es kann zu Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Gewichtsabnahme kommen.

Zusätzlich kann Magenkrebs zu Verdauungsbeschwerden vielerlei Art führen, wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, häufiges Erbrechen (auch mit Blut), Druckgefühl im Oberbauch, Mundgeruch und einem schwarz gefärbten Stuhl. Bei manchen Magenkrebspatienten lässt sich eine zunehmende Abneigung gegen Fleisch beobachten.

Solche Beschwerden lassen nicht direkt an Magenkrebs denken. Dies ist ein weiterer Grund, warum die Krankheit häufig erst in späteren Stadien entdeckt wird. Dann kann eventuell bereits ein Tumor im Oberbauch tastbar sein oder der Krebs hat schon in die örtlichen Lymphknoten oder in entfernte Organe wie die Leber gestreut.



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