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Coronavirus: Gesammelte Informationen

Die Lungenkrankheit 2019-nCoV breitet sich weiter aus, vor allem in China. Hier finden Sie unsere Meldungen zu der Epidemie und weiterführende Links zu wichtigen Fragen und Antworten von öffentlichen Stellen

von Apotheken Umschau, aktualisiert am 18.02.2020
Coronavirus Allgemein Anatomie

Tückischer Erreger: Der Coronavirus befällt die Lunge und kann zu trockenem Husten, Fieber und Atemnot führen


Das neue Coronavirus, inzwischen von der WHO auf den Namen "2019-nCoV" getauft, hat eine Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen – also können von der Infektion mit dem Virus bis zum Auftreten von Beschwerden bis zu 14 Tage vergehen. Der Erreger kann die unteren Atemwege befallen und verursacht bei einem Teil der Infizierten Lungenentzündungen. Typische Symptome sind trockener Husten, Fieber und Atemnot. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten mit Vorerkrankungen auf.

Prophylaxe und Behandlung

Der Virus wird vermutlich ähnlich wie die Grippe per Tröpfcheninfektion übertragen. Um sich vor einer Ansteckung zu wappnen, raten die Behörden, auf Händeschütteln zu verzichten, auf eine gute Handhygiene zu achten und sich oft die Hände zu waschen. In möglicherweise betroffenen Gebieten ist es ratsam, größere Menschenansammlungen zu meiden und Abstand zu Infizierten zu halten. Um selbst andere zu schützen, sollte man beim Husten oder Niesen stets ein Taschentuch verwenden, zur Not die Ellenbeuge. Auch ein Mundschutz bewirkt am ehesten, dass man als Infizierter seine Umgebung nicht so leicht ansteckt.

Bisher sind noch keine Medikamente oder Impfungen bekannt, die 2019-nCoV direkt stoppen können. Deshalb werden Erkrankte vor allem in Bezug auf ihre Beschwerden unterstützt. Sie erhalten wenn nötig Antibiotika, um bakterielle Zweitinfektionen abzuwehren, Sauerstoff, um das Atmen zu erleichtern, oder auch eine unterstützende Beatmung.

Ähnliche bisher bekannte Erreger

2019-nCoV gehört zur selben Virusart wie der Erreger bei der Sars-Pandemie von 2002/2003. Sars steht für schweres akutes Atemwegsyndrom. Damals fielen rund 800 Menschen der Seuche zum Opfer.

Coronaviren können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren. Viele Arten verursachen eher harmlose Erkrankungen wie Erkältungen. Allerdings gehören auch Erreger gefährlicher Atemwegskrankheiten dazu.

Ein weiteres Beispiel ist Mers, das "Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus". Dieser Virentyp wurde 2012 erstmals identifiziert. Infektionen mit Mers haben ihren Ursprung auf der Arabischen Halbinsel und verursachen eine schwere Infektion der Atemwege, Lungenentzündung und Nierenversagen.

Weiterführende Links zum Coronavirus 2019-nCoV

Mehrere Institutionen bieten auf ihren Seiten medizinische Informationen rund um den Erreger der neuartigen Lungenkrankheit 2019-nCoV an. Hier finden Sie die Links zu diesen Seiten: