Schluckauf – meist harmlos

Für alle, die er unvermittelt trifft, ist ein Schluckauf (Singultus) eine lästige und unangenehme Angelegenheit. Wer anhaltend Hicks-Laute von sich gibt, erntet obendrein neben Mitleid manchmal auch noch spöttische Kommentare. Das ist ärgerlich – genau wie der Schluckauf selbst. Dennoch ist er in der Regel harmlos, wenn er nur kurz andauert.

Schluckaufbeschwerden haben, vereinfacht gesagt, ihren Ursprung im Zwerchfell. Dieser flache Muskel  trennt Brust- und Bauchhöhle voneinander. Er ist die treibende Kraft  bei der Zwerchfellatmung, die auch oft Bauchatmung genannt wird, was  medizinisch aber nicht korrekt ist. Dabei zieht sich das Zwerchfell nach  unten zusammen, das Brustkorbvolumen vergrößert sich. Es kommt zu einem  Unterdruck, der durch die geöffnete Stimmritze Luft in die Lunge saugt. Entspannt sich das Zwerchfell, strömt die Luft wieder aus der Lunge.

Animation: Wie es zum Schluckauf kommt

Verkrampft sich das Zwerchfell plötzlich, schließt sich reflexartig die Stimmritze zwischen den Stimmbändern. Die Luft in der Lunge kann dadurch nicht entweichen, die einströmende Luft prallt gegen die geschlossenen Stimmbänder. Ein Druck entsteht, der sich in Form des bekannten Hicks entlädt. Verantwortlich für die Zwerchfellreflexe sind an oberster Stelle Nerven im Gehirn, und zwar im Hirnstamm, das sogenannte Schluckaufzentrum.

Häufig löst eine Reizung des Zwerchfellnervs (Nervus phrenicus) einen Schluckauf aus – etwa durch zu hastiges Schlucken. Auch sehr heiße und sehr kalte Speisen oder Getränke hintereinander sowie Alkohol oder Nikotin können den Reiz auslösen. Das Klischee des Betrunkenen, der ständig hicksen muss, ist also gar nicht so falsch.

Schluckauf: Unterschiedliche Theorien

Den ersten Schluckauf haben Menschen, bevor sie überhaupt auf die  Welt kommen. Bereits Ungeborene im Mutterleib hicksen. Möglicherweise  dient das dazu, den Atemreflex der Kleinen zu trainieren. Nach einer  anderen Theorie verhindert der Reflex, dass Flüssigkeit in die Luftröhre  gelangt. Auch Säuglinge hicksen häufiger. Das könnte einem kanadischen  Forscher zufolge den Sinn haben, Luft aus dem Magen zu bringen, ähnlich  wie beim Rülpsen. So schaffen die Kleinen Platz, um beim Saugen mehr  Milch aufnehmen zu können. Bei Erwachsenen besitzt der Schluckauf  vermutlich keine Funktion. Im Gegenteil: Tritt er in Aktion, stört es  ungemein.

Akuter Schluckauf: Hilfreiche Tipps & Tricks

Gegen akuten Schluckauf kennt jeder diverse Hausmittel. Die bekanntesten sind: ein Glas Wasser trinken, die Luft anhalten, ein Stück Zucker, am besten mit Zitronensaft getränkt, auf der Zunge zergehen lassen oder den Schluckauf-Geplagten erschrecken. Daneben gibt es noch richtig originelle Ratschläge, wie an sieben Männer mit Glatze zu denken. Tatsächlich zeigen die kleinen Tricks oft Wirkung – wenn auch nicht verlässlich und nicht bei jedem gleich gut. Sie funktionieren alle nach demselben Prinzip: Der Betroffene wird abgelenkt, seine Atmung entspannt sich und damit beruhigt sich das Zwerchfell. Meist verschwindet der Reflex innerhalb weniger Minuten. Er ist nicht weiter bedenklich und bedarf keiner medizinischen Behandlung.

Probieren Sie's: Ein Glas eiskaltes Mineralwasser gegen den Hicks

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Chronischer Schluckauf: Länger als zwei Tage

Nur in seltenen Fällen wird ein Schluckauf chronisch. Das bedeutet,  dass er länger als zwei Tage anhält. Ein solcher lang andauernder  Singultus hat oft keine feststellbare Ursache (idiopathischer  chronischer Schluckauf, sorgfältige ärztliche Abklärung vorausgesetzt). Zugleich ist er äußerst unangenehm und belastend. Die  Betroffenen fühlen sich zunehmend müde und erschöpft, viele leiden unter Schlaflosigkeit und entwickeln nicht selten Depressionen.

Gegen einen idiopathischen chronischen Schluckauf gibt es kein Patentrezept. Atem- und Verhaltenstherapien können hilfreich sein. Bleibt der Singultus dennoch bestehen, erhalten die Patienten zum Beispiel eine Kombination ausmuskelentspannnendenMitteln und Arzneistoffen, die dämpfend auf muskelanregende Reize aus dem sogenannten Schluckaufzentrum wirken sollen (siehe Abschnitt "Therapie chronischer Schluckaufbeschwerden" weiter unten).

Bei hartnäckigem Schluckauf unbedingt zum Arzt

Bei hartnäckigem Schluckauf unbedingt zum Arzt

Schluckauf: Wann zum Arzt?

Gehen Sie zu Ihrem Arzt, wenn

  • der Schluckauf sehr häufig beziehungsweise häufiger als früher auftritt,
  • er sich über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel länger einen ganzen Tag hinzieht,
  • zu häufigem oder anhaltendem Schluckauf noch weitere Symptome kommen, wie Sodbrennen, saures Aufstoßen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Gelbsucht.
  • Warnzeichen sind auch zusätzliche Beschwerden wie Müdigkeit, Gewichtsverlust oder Schwellungen im Halsbereich. Sie deuten ebenfalls auf eine Krankheit als Ursache hin.

! Wichtig: Wird ein akuter Schluckauf von Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen und/oder Sehstörungen begleitet, könnte das ein Alarmsignal für ein neurologisches Problem, zum Beispiel einen Schlaganfall sein. Dann ist es notwendig, sofort den per Notruf (europaweit: Tel. 112) den Rettungsdienst zu alarmieren.

Der Hausarzt geht dem Ursprung des Schluckaufs mit verschiedenen  Untersuchungsmethoden auf den Grund und verweist den Patienten je nach  Verdacht an einen Gastroenterologen, Neurologen, Hals-Nasen-Ohren-Arzt  oder einen anderen Spezialisten (siehe unten: "Diagnose bei  ständigem Schluckauf").

Mögliche Ursachen von akutem und chronischem Schluckauf

 

- Häufige Auslöser von akutem Schluckauf

Das können in erster Linie Verhaltensweisen und Faktoren sein, die das Zwerchfell beziehungsweise den zuständigen Nerven (Nervus phrenicus, siehe oben) reizen oder über das vegetative Nervensystem und den Vagusnerv wirken. Das vegetative Nervensystem steuert mit seinem sympathischen und parasympathischen Anteil die überwiegend unwillkürlich ablaufenden Körperfunktionenl, darunter Verdauung, Kreislauf, Atmung und vieles mehr. Der Vagusnerv ist der Hauptnerv des parasympathischen Systems und beeinflusst die Verdauungsorgane im Brust- und Bauchraum und deren Bewegungsabläufe. Mögliche Reizauslöser für akuten Schluckauf sind unter anderem:

  • Hastiges, schnelles Schlucken beim Essen oder Trinken, "Luftschlucken".
  • Sehr heiße oder kalte Speisen und Getränke, vor allem, wenn man sie abwechselnd zu sich nimmt. Auch ein plötzlicher Wechsel der Umgebungstemperatur, von Kälte zu Wärme und umgekehrt, kann einen Hicks provozieren.
  • Viel Alkohol sowie starkes Rauchen sind häufig beobachtete Ursachen.
  • Auch psychische Einflüsse wie Stress, Aufregung, Erschrecken und damit verbundenes hastiges, unregelmäßiges Atmen kommen infrage.
Nervenstörungen können chronischen Schluckauf verursachen

Nervenstörungen können chronischen Schluckauf verursachen

- Krankhafte Ursachen für hartnäckigen oder chronischen Schluckauf

Anhaltender  beziehungsweise immer wiederkehrender Schluckauf entwickelt sich häufig  ohne feststellbare Ursache (idiopathischer chronischer Schluckauf,   siehe oben). Manchmal sind aber auch bestimmte Krankheiten dafür   verantwortlich. Sie betreffen einmal die oberen Abschnitte des   Verdauungssystems, also Speiseröhre, Magen und Dünndarm. Hier können   Entzündungen, Schwellungen oder Wucherungen Nerv und Zwerchfell reizen   und auch die Luftpassage behindern. Eine weitere Rolle spielen   Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen. Schließlich kommen als Ursache   Nervenstörungen infrage, die den Nervus phrenicus und den Nervus vagus   in ihrem Verlauf direkt betreffen. Ebenso können sich Nervenschäden im   Gehirn über vielfältige Verbindungen auf die Funktion dieser Nerven   auswirken. Mit Ausbruch der Ebola-Epidemie in einigen afrikanischen  Ländern zeigte sich zudem, dass sich im Verlauf dieser  Infektionskrankheit oft auch ein über mehrere Tage anhaltender  Schluckauf einstellt.

Bei all diesen Erkrankungen stehen jedoch in der  Regel andere  Leitsymptome im Vordergrund, Schluckauf tritt nur als  zusätzliches  Krankheitszeichen auf. Manchmal liegt ein Singultus auch  nahe an einem  Luftaufstoßen ("Rülpsen", medizinisch Ructus, Eruktation).  Allerdings  laufen beim Luftaufstoßen andere Mechanismen ab. Es handelt  sich um ein  eigenes Beschwerdebild.

Schluckauf: Auch bei Entzündungen in der Speiseröhre oder im Magen möglich

Schluckauf: Auch bei Entzündungen in der Speiseröhre oder im Magen möglich

Erkrankungen im Verdauungssystem

  • Refluxkrankheit (krankhafter Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre): Hauptsymptome sind Sodbrennen mit Schmerzen hinter dem Brustbein, Aufstoßen von Magensäure oder Speiseresten, häufig auch Schluckbeschwerden, Schluckauf, Mundgeruch, Zahnprobleme, morgendlicher Husten, Heiserkeit, gelegentlich Schmerzen im Oberbauch. Als eine unter anderen möglichen Ursachen kommt ein Zwerchfellbruch (Hiatushernie) infrage.
    Eingehende Informationen finden Sie im Ratgeber "Sodbrennen"; dort speziell in den Kapiteln: "Ursache: Gastroösophageale Refluxkrankheit" und "Ursache: Zwerchfellbruch".
  • Erkrankungen an Kehlkopf und Speiseröhre:
    Ständiger Rückfluss von Magensäure (siehe vorhergehender Abschnitt), ebenso Infektionen durch Pilze und Viren können eine Entzündung in der Speiseröhre (Ösophagitis) und des umgebenden Gewebes auslösen, die manchmal auch den Zwerchfellnerv irritiert. Schluckbeschwerden, Schmerzen hinter dem Brustbein und im Oberbauch sowie Sodbrennen sind typische Beschwerden. Dazu kommen mitunter ein Engegefühl im Hals, gelegentlich Schluckauf, Erbrechen und Durchfall.
    Speiseröhrendivertikel führen zu Schluckbeschwerden, Sodbrennen, Aufstoßen von Speiseresten und Mundgeruch. Je nach Lage können sie zudem, ebenso wie Rachen- und Kehlkopfentzündungen, die Stimmritze und das Zwerchfell irritieren. Die Folge ist dann mitunter auch Schluckauf.
    Lesen Sie mehr dazu im Ratgeber "Kehlkopfentzündung (Laryngitis)".
  • Magen-Darm-Erkrankungen:
    Eine Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis), meist ausgelöst durch Infektionen mit Viren oder Bakterien, äußert sich vor allem in Durchfällen, Erbrechen, Bauchschmerzen. Atembeschwerden, grippeähnliche Symptome mit Fieber und Gliederschmerzen sind je nach Infektionsart möglich, bisweilen auch vermehrt Schluckauf.
    Manchmal plagen Hickser, neben häufigem Aufstoßen, auch Menschen, die an einer Magenschleimhaut-Entzündung (Gastritis) leiden. Typisch für eine akute Entzündung sind jedoch Magenschmerzen, Übelkeit und Völlegefühl. Ausführliche Informationen zu akuter und chronischer Gastritis gibt der Ratgeber "Gastritis (Magenschleimhaut-Entzündung)".

Lesetipp:

Gastritis

Magenschleimhautentzündung: Symptome, Diagnose, Behandlung

Magenschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl? Hinter solchen Beschwerden steckt oft eine akute Gastritis. Eine...

Stoffwechsel- und Hormonstörungen

  • Erkrankungen der Leber und der Gallenwege:
    Leberentzündungen wie Hepatitis A oder andere Hepatitisformen stehen mit auf der Liste möglicher krankhafter Ursachen für häufigen Schluckauf. Über unterschiedliche Formen, Ursachen, Hauptsymptome, Diagnose und Therapie informiert der Ratgeber "Hepatitis").
    Ein Abszess im Bauchraum unterhalb des Zwerchfells (subphrenischer Abszess), etwa als seltene  Komplikation einer akuten oder chronischen Gallenblasen- oder  Gallenwegsentzündung, führt bisweilen ebenfalls zu verstärktem Schluckauf.
    Anhaltender Schluckauf kann zudem auf eine möglicherweise gefährliche Ausbuchtung in der Wand der Bauchschlagader (Aortenaneurysma) hinweisen.
  • Diabetes mellitus: Im Laufe einer Diabeteserkrankung können  vor allem bei dauerhaft erhöhtem Blutzucker unter anderem Nervenschäden  entstehen. Die Folge sind vielfältige Funktionsstörungen, so etwa bei  der Verdauung oder Magenentleerung. Häufiger Schluckauf stellt  sich dann möglicherweise im Zusammenhang mit krankhaften Nervenreizen im  Bereich des Nervus vagus beziehungsweise des Nervus phrenicus ein  (siehe oben).
    Eingehende Informationen zu Ursachen, Symptomen, Folgeerkrankungen, Diagnose und Therapie liefern die Ratgeber "Diabetes mellitus Typ 1" und "Diabetes mellitus Typ 2" auf unserem Partnerpotal www. diabetes-ratgeber.net.
  • Nierenstörungen, Mineralstoffmangel:
    Die Funktion des Zwerchfellnervs irritieren und damit Schluckauf auslösen kann zudem eine Harnvergiftung. Sie ist bei Nierenversagen möglich, wenn sich Stoffe, die normalerweise über die Niere  ausgeschieden werden, im Blut ansammeln. Diese können zu  Vergiftungserscheinungen auf vielen Ebenen führen.
    Zu  Muskelkrämpfen, die mitunter auch den Zwerchfellmuskel betreffen, kommt  es vermehrt, wenn dem Körper Mineralstoffe fehlen. Eine Mineralstoffmangelsituation wie ein Natrium-, Kalium- oder Kalziummangel kann bei unterschiedlichen  Krankheiten sowie manchmal unter Einnahme von harntreibenden  Medikamenten (betrifft hier das Natrium und Kalium) entstehen.
  • Schilddrüsenüberfunktion, Kropf:
    Schilddrüsenhormone sind   wesentlich an zahlreichen Körpervorgängen beteiligt. So beeinflussen  sie  unter anderem den Stoffwechsel, die Verdauung, unterschiedliche   Nervenaktivitäten und damit auch die Funktion der Muskulatur. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse können die Nervenimpulse übersteigert sein. Zittern,   innere Unruhe, aber auch Muskelschwäche (Kraftlosigkeit) sind Ausdruck   dafür. Vermehrter Schluckauf plagt die Betroffenen möglicherweise   zusätzlich. Wissenswertes zu Ursachen, Symptomen und Therapie können Sie im Ratgeber "Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)" nachlesen.
  • Für eine vergrößerte Schilddrüse, einen Kropf (Struma), ist Jodmangel die häufigste Ursache. Ein Kropf geht mit Schwellungen am Hals, Engegefühl, Schluckbeschwerden, Heiserkeit, mitunter Atemproblemen und Schluckauf einher. Informieren Sie sich dazu im Ratgeber "Schilddrüse: Was ist ein Kropf?"

Wissenswert:

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Steuerzentrale von Körper & Geist: Das Gehirn mit Hirnstamm und Beginn des Rückenmarks

Steuerzentrale von Körper & Geist: Das Gehirn mit Hirnstamm und Beginn des Rückenmarks

Erkrankungen des Gehirns

Sind die Nervenaktivitäten im Gehirn gestört oder geschädigt, hat das  oft auch Folgen für die vegetativen  Nervenimpulse. Je nachdem wo die  Störung im Gehirn abläuft, sind dann  auch der Vagusnerv und der  Zwerchfellnerv betroffen. Eine Rolle spielen  hier vor allem Verletzungen  und Entzündungen im Bereich des  Hirnstamms, des Teils im Gehirn, aus  dem der Vagusnerv als zehnter  Hirnnerv hervorgeht. Ebenso können  Hirnödeme oder Tumore die  entsprechenden Nervenfasern in Bedrängnis  bringen.

  •  Hirnhautentzündung (Meningitis), Hirnentzündung (Enzephalitis): Typisch  sind hier grippeähnliche Symptome mit hohem Fieber, starken Kopf- und  Gliederschmerzen sowie ein steifer Nacken. Krämpfe, Schwindel und  Schwerhörigkeit sind ebenfalls möglich. Die entzündlichen Prozesse  erfassen mitunter auch den Nervus vagus und seine Ausläufer.
    Lesen Sie Näheres dazu  in den Ratgebern "Gehirnhautentzündung (Meningitis)" und "Enzephalitis: Entzündung im Gehirn".
  •  Hirndrucksteigerung: Nach Kopfverletzungen, Entzündungen,  Blutungen oder  durch Tumore können das Volumen des Gehirns und der  Druck im Schädel  zunehmen. Zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit,  Gedächtnisstörungen, Sehproblemen, Schwindel und anderen Beschwerden  kommt häufig auch Schluckauf.
  •  Schlaganfall: Einseitige Lähmungserscheinungen, besonders  im Arm,  herabhängender Mundwinkel, Sehstörungen, Sprachstörungen,  Schwindel,  starke Kopfschmerzen und Nackenschmerzen gehören zu den  alarmierenden  Symptomen eines Schlaganfalls. Hier heißt es, sofort reagieren und den Rettungsdienstverständigen, auch wenn nur einige der Beschwerden auftreten. Informieren Sie sich ausführlich im Ratgeber "Schlaganfall (Apoplex)".
    Schluckauf kann sich  dann zusammen mit Schluckstörungen als Folge des Schlaganfalls  einstellen. Er ist, neben starken Kopfschmerzen, manchmal auch Zeichen  dafür, dass sich als Komplikation ein Hirnödem gebildet hat.
  • Multiple Sklerose: Schluckauf tritt manchmal bei multipler  Sklerose (MS) auf. Diese chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems  im Gehirn und im Rückenmark greift häufig Nervenbahnen an, die Impulse  an die Muskeln geben. Erste Symptome sind vor allem Sehstörungen, Kribbeln und Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, Muskelschwäche, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Mehr zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie erfahren Sie im Ratgeber "Multiple Sklerose (MS)".

Alles Wichtige über Multiple Sklerose (MS):

Beine

Multiple Sklerose (MS): Ursachen, Symptome, Verlauf, Behandlung

Multiple Sklerose (MS) tritt vor allem bei jungen Erwachsenen auf und betrifft das zentrale Nervensystem. Die...

  • Neuromyelitis optica: Die seltene Erkrankung des zentralen Nervensystems ist autoimmunologisch, also durch eine fehlgeleitete Immunabwehr, bedingt. Sie verursacht ein ähnliches Krankheitsbild wie die multiple Sklerose, jedoch mit schwereren Verläufen. Dazu gehören insbesondere Entzündungen am Sehnerv und im Rückenmark. Die Symptome treten in meist heftigen Schüben auf. Sehstörungen, Muskelschwäche in Armen und Beinen sowie Probleme mit der Kontrolle von Blase und Darm sind typisch. Kennzeichnend können dazu Schluckauf und Erbrechen kommen. Der Nachweis eines bestimmten Antikörpers im Blut erhärtet die Diagnose und die Abgrenzung zur MS.

Wucherungen und Tumore

  •  Tumore im Ohr und umgebenden Gehirnstrukturen, im Hals: Wucherungen im  Ohr- und Halsbereich oder Fehlbildungen wie zum Beispiel Halszysten können  Nervenfasern reizen, die mit dem Vagusnerv verbunden sind  beziehungsweise aus ihm hervorgehen. Die Störung wirkt sich mitunter  auch auf die Zwerchfellfunktion aus.
  •  Tumore im Brust- und Bauchraum: Geschwulste und Tumore  beeinträchtigen je nach Lage manchmal das Zwerchfell und den Nervus  phrenicus unmittelbar, insbesondere wenn sie sich im Bauchraum  entwickeln. Schluckauf kann bisweilen neben anderen typischen Symptomen bei Speiseröhrenkrebs oder Bronchialkrebs auftreten.
    Wenn solche Tumore  durchbrechen, entzündet sich mitunter das Mittelfell (Mediastinum). Das  ist der Raum, in dem Speiseröhre, Luftröhre, herznahe Gefäße und Herz  liegen. Der Zwerchfellnerv verläuft hier, und das Zwerchfell begrenzt  das Mittelfell nach unten. Zu den Symptomen einer Mediastinitis, eines  sehr schwerwiegenden Krankheitsbildes, gehören neben Fieber,  Abgeschlagenheit, hastigem Atem, schnellem Puls, Husten, Schmerzen  hinter dem Brustbein auch Schluckbeschwerden und Schluckauf.
  •  Gehirntumore, auch Tochtergeschwülste anderer Tumore: Einige Tumore  am Hirnstamm bedrängen wiederum den Vagusnerv, der von dort ausgeht. Das  gilt auch für Wucherungen am Rückenmark, und zwar in Bereichen, in  denen entsprechende Nervenbahnen verlaufen (etwa bei einer  Syringomyelie, siehe Ratgeber "Schluckstörung", Kapitel: Ursachen im  Bereich des Gehirns, der Nerven und Muskeln). So kommt es unter anderen  auch zu hartnäckigem Schluckauf. Zu kennzeichnenden Symptomen,  Ursachen, Diagnose und Therapie von Hirntumoren finden Sie ausführliche  Informationen im Ratgeber "Hirntumore (Gehirntumore)".
  •  Vergrößerte Lymphknoten im Brust- und Bauchraum: Lymphknoten sind  Bestandteile des Lymphsystems, das eine wichtige Rolle bei der  Körperabwehr spielt. Ist diese verstärkt gefordert, können die  Lymphknoten an unterschiedlichen Stellen anschwellen. Ursachen dafür  sind zum Beispiel Infekte oder Erkrankungen des Lymphsystems, Lymphome.  Erkrankte Lymphknoten im Brust- und Bauchraum bedrängen mitunter auch  den Zwerchfellnerv. Mögliche Symptome sind Husten, Heiserkeit,  Schluckauf, Schwellungen am Hals, Schluckstörungen und  Verdauungsprobleme.

Folgen operativer Eingriffe

  •  Für unterschiedliche Behandlungsmaßnahmen, etwa an der Luftröhre, oder  für eine Narkose führen Ärzte eine Röhre durch den Mund in den Kehlkopf  (Intubation). Dabei kann es zu Reizungen kommen, die auch den Nervus  phrenicus betreffen. Schluckauf ist eine mögliche Folge. 
  • Das gilt ebenso  für Untersuchungsmethoden wie eine Magenspieglung.
  • Durch bestimmte  Eingriffe oder Haltungen, wenn der Hals etwa bei Halsoperationen stark  nach hinten gebeugt wird, überdehnt sich unter Umständen die Wurzel des  Nervus phrenicus. Hier weist Schluckauf auf eine Funktionsstörung des  Nervs hin.
Medikamentencheck: Ratsam bei häufigem Schluckauf

Medikamentencheck: Ratsam bei häufigem Schluckauf

Medikamente

Wer Medikamente einnimmt, die auf das  vegetative Nervensystem,  den Stoffwechsel und Muskelfunktionen wirken,  hat mitunter verstärkt  mit Schluckauf zu tun. Zu den Arzneimitteln, die unter anderem zu Schluckauf führen können, gehören:

  • einige Narkosemittel und Medikamente gegen Epilepsien (Antiepileptika), darunter auch die kaum noch eingesetzten Barbiturate.
  • Schlaf- und  Beruhigungsmittel aus der Gruppe  der Benzodiazepine sowie angstlösende  Medikamente wie Buspiron,
  • bestimmte Medikamente gegen Parkinson,
  • Neuroleptika (Mittel gegen Psychosen),
  • Chemotherapeutika,
  •  Kortisonpräparate (Glukokortikoide) und andere Arzneimittel, die zum Beispiel  eine Speiseröhrenentzündung  oder entzündliche Veränderungen im  Magen-Darm-Trakt begünstigen.

Wenn Sie den Eindruck  haben, dass Sie mit der Einnahme eines Medikaments  vermehrt Schluckauf  bekommen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.  Setzen kein Medikament,  das Ihnen der Arzt verschrieben hat, in Eigenregie ab, und verändern Sie  auch nicht die Dosis, ohne dies mit ihm  abgesprochen zu haben.

Auch die Psyche spielt bei Schluckauf mitunter eine Rolle

Auch die Psyche spielt bei Schluckauf mitunter eine Rolle

 Psychische Ursachen

  • Mitunter können seelische   Faktoren, etwa Erschrecken, Aufregung,   Angstgefühle oder Übererregtheit   einen akuten Schluckauf auslösen.  Psychische Erkrankungen wie Depressionen, krankhafte Ängste oder   dissoziative Störungen (hysterische Neurose) sind nur sehr selten der   Grund für einen chronischen Schluckauf.
  • Ein chronischer Schluckauf unbekannter oder körperlicher Ursache  belastet   dagegen die Betroffenen mitunter derart, dass sie eine  Depression oder   andere psychische Problematik entwickeln (siehe auch  oben).
Magenspiegelung: Aufschlussreicher Blick in Speiseröhre, Magen und oberen Dünndarm

Magenspiegelung: Aufschlussreicher Blick in Speiseröhre, Magen und oberen Dünndarm

Diagnose bei ständigem Schluckauf

Da ein akuter Schluckauf meist harmlos ist und von selbst oder mit Hilfe von ein paar Tricks (siehe oben "Akuter Schluckauf...") schnell wieder vergeht, ist es in der Regel nicht notwendig, deshalb den Arzt aufzusuchen. Es sei denn, der Singultus tritt zusammen mit auffälligen oder alarmierenden Beschwerden wie starken Kopfschmerzen, Schwindel, Krämpfen oder Lähmungserscheinungen auf. Gehen Sie dann umgehend zum Arzt. Bei Anzeichen für einen Schlaganfall heißt es sofort den Rettungsdienst rufen.

Einen häufig wiederkehrenden oder anhaltenden chronischen Schluckauf wird der Arzt jedoch eingehend untersuchen, um ernsthafte Erkrankungen als Ursache auszuschließen beziehungsweise aufzudecken und anschließend gezielt behandeln zu können. Von einem chronischen Schluckauf sprechen Mediziner, wenn die Beschwerden länger als 48 Stunden anhalten (siehe oben "Chronischer Schluckauf...").

Erster Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt, der seinen Patienten entweder selbst behandelt oder je nach Verdacht an einen Spezialisten weiterleitet. Das kann ein Facharzt für innere Krankheiten (Internist), hier insbesondere ein Spezialist für Magen-Darm-Erkrankungen (Gastroenterologe) sein. Krankhafte Ursachen im Magen-Darm-Trakt gehören zu den häufigen Auslösern von Schluckauf. Manchmal sind ein Endokrinologe, der sich mit Hormon- und Stoffwechselkrankheiten befasst, oder ein Facharzt für Lungenheilkunde gefragt.

Hat er entsprechende Anhaltspunkte, zieht der Hausarzt auch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder einen Nervenarzt (Neurologen) hinzu. Zeichnet sich eine psychische Problematik ab, übernehmen Psychotherapeut und/oder Psychiater die weitere Diagnose und Behandlung.

Ein ausführliches Arzt-Patient-Gespräch, bei dem es auch um die Krankengeschichte  geht (Anamnese), liefert meist schon erste aufschlussreiche Hinweise. Wichtig ist es für den Arzt zu wissen, wie der Schluckauf sich genau äußert, auch um ihn gegen das reine Luftaufstoßen abgrenzen zu können. Weitere Fragen sind, wie oft und bei welchen Gelegenheiten der Hickser auftritt und ob er auch nachts anhält. Der Arzt informiert sich zudem, wie die Lebenssituation des Betroffenen aussieht, ob er sehr unter Stress steht, wie viel Alkohol er trinkt, welche Erkrankungen, Untersuchungen oder Operationen er vor Beginn der Schluckaufbeschwerden durchgemacht hat, welche Medikamente er einnimmt.

Einer ersten körperlichen Untersuchung von Kopf, Hals, Brust- und Bauchbereich folgt möglicherweise eine Spiegelung von Speiseröhre und Magen (Gastroskopie oder Gastroendoskopie), etwa um eine Refluxkrankheit oder eine Zwerchfellhernie festzustellen.

Blutuntersuchungen können auch bei Schluckauf auf die Spur helfen

Blutuntersuchungen können auch bei Schluckauf auf die Spur helfen

Weitere Informationen liefern verschiedene Bluttests im Labor und Ultraschalluntersuchungen von Hals- und Bauchraum. Falls angezeigt, zieht der Facharzt die Ergebnisse bildgebender Verfahren heran. Dazu gehören zum Beispiel Röntgenaufnahmen von Brust und Bauch, eventuell eine Computertomografie vom Hals- oder Brustbereich. Diese dient auch dazu, eine Wandaussackung  der Hauptschlagader (Aneurysma) aufzudecken oder auszuschließen.  Mitunter kommen Atemfunktionstests, eine Spiegelung der Bronchien/Lungen (Bronchoskopie) oder eine Aufzeichnung der Herzstromkurve (EKG) dazu.

Bei entsprechendem Verdacht untersucht der HNO-Arzt den Rachenraum  und die Ohren. Um die Diagnose einer Refluxkrankheit zu sichern, setzen  die Ärzte mitunter eine Probetherapie mit säurehemmenden Medikamenten  ein. Mitunter lässt der Arzt zunächst auch den Säurewert in Speiseröhre  und Magen bestimmen (pH-Metrie). Ebenso können Untersuchungen von Gewebeproben (Biopsien) aus der Speiseröhre angezeigt sein, etwa bei Verdacht auf eine Speiseröhrenentzündung oder eine Tumorentwicklung.

Bestehen Hinweise auf eine Nervenerkrankung im Gehirn oder im Rückenmark, bringen Aufzeichnungen der Hirnstromkurven (EEG) sowie Aufnahmen des Kopfes, etwa eine Magnetresonanztomografie (Kernspintomografie)  oder Computertomografie des jeweiligen Bereiches, Aufschluss. Darüber  hinaus kann in manchen Fällen eine Untersuchung von Nervenwasser aus dem  Wirbelkanal (Lumbalpunktion) die Diagnose festigen.

Saures: Zitronensaft kann manchmal den Schluckauf stoppen

Saures: Zitronensaft kann manchmal den Schluckauf stoppen

Schnelle Hilfe bei akutem Schluckauf

In der Regel vergeht ein akuter Singultus nach einer Weile von ganz allein. Aber es gibt viele Tipps und Tricks, die lästigen Schluckauf rasch verscheuchen sollen (siehe auch oben). Hier einige Beispiele:

  • Ein Glas eiskaltes Wasser in kleinen, schnellen Schlucken trinken,
  • den  Atem anhalten, husten
  • einatmen und dann gegen die mit Daumen und  Zeigefinder zugehaltenen Nasenlöcher ausatmen,
  • Gurgeln  mit Wasser,
  • reinen   Zitronensaft oder Essig (auch  auf  Zucker, siehe  oben) schlucken,
  • an etwas Lustiges denken,
  • die   Knie zur Brust ziehen, sich nach   vorne beugen, um  den Brustraum   zusammenzupressen.

Therapie chronischer Schluckaufbeschwerden

Bei einem chronischen Schluckauf steht die  Behandlung der  ursächlichen  Erkrankung im Vordergrund.  Direkt gegen den  Schluckauf  helfen auch hier  zunächst einfache  Atemtechniken oder den  Reflex  unterbrechende  Maßnahmen (siehe vorangehenden Abschnitt). Wirkungsvoll können  zudem  Bauchmassagen, kühle   Auflagen auf den Oberbauch und  Entspannungstherapien sein. Darüber hinaus ist es oft sinnvoll, Ess- und  Ernährungsgewohnheiten zu verändern.

Ist der Schluckauf  sehr ausgeprägt oder bleibt er ohne feststellbare    Ursache bestehen  (idiopathischer Schluckauf), setzen die Ärzte oft    zusätzlich  "krampflösende" Medikamente (muskelentspannende   Substanzen und Antiepileptika) ein, um das   Symptom  zu  lindern. Manchmal geschieht das sogar schon während der Ursachensuche. Die Ärzte kombinieren dabei oft auch einzelne    Wirkstoffe, etwa ein muskelentspannendes Mittel (wie beispielsweise Baclofen) und ein Antiepileptikum (wie Gapapentin, Pregabalin oder andere). Unter bestimmten Voraussetzungen kommen Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen   (Anitiemetika) wie Domperidon infrage. Je nach Beschwerdebild und Ursache können außerdem Säurehemmer   (Protonenpumpenhemmer) wirken. Sie sollten nur kurzfristig beziehungsweise unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden. Manchmal greifen  Arzneimittel, die das   vegetative Nervensystem beeinflussen,   Muskelaktivitäten und -reflexe   dämpfen beziehungsweise hemmen wie ausnahmsweise Neuroleptika mit   dem Wirkstoff Haloperidol. Auch Medikamente, die das Zentralnervensystem stimulieren wie Methylphenidat oder Antipsychotika wie Chlorpromazin kommen unter engmaschiger ärztlicher Beobachtung zum Einsatz.

Darüber hinaus können Atemtherapien und Verhaltenstherapien geeignet sein,  die   Beschwerden in den Griff zu  bekommen. Einige Patienten haben laut    Expertenberichten mit Akupunktur  oder Hypnose gute Erfahrungen  gemacht.

Wenn Medikamente und  nichtmedikamentöse Therapien keinen  Erfolg  bringen,  sind mitunter  operative Eingriffe angezeigt. Neurochirurgen unterbinden damit  beispielsweise die  Impulse des  Zwerchfellnervs kurzfristig oder stimulieren den  Nerv  gezielt  und reguliert. Das kann mit Schrittmacherimplantaten geschehen. Allerdings kehren hier die Beschwerden oft nach einiger Zeit trotzdem zurück.

Fachliteratur für diesen Ratgeber:

Mattle H. Mumenthaler M: Neurologie. 13. Auflage, Stuttgart Georg Thieme Verlag 2013

Herold G et al.: Innere Medizin, Köln Gerd Herold 2017

Klinke R, Pape H-C, Kurtz A, Silbernagl S (Hrsg): Physiologie. 6. Auflage, Stuttgart Georg Thieme Verlag 2010

Lenarz Th, Boenninghaus H-G: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. 14. Auflage, Berlin Springer Verlag, 2012

Behrbohm H, Kaschke O, Nawka T: Kurzlehrbuch Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. 2. Auflage, Stuttgart Georg Thieme Verlag 2012

Ohlrich M, Royl, G: Singultus – Diagnostik und Therapie. In: Akt Neurol 2014; 41(02): 116-124. Stuttgart, New York Georg Thieme Verlag 2014

Eisenächer A, Spiske J: Persistierender Singultus als Initialsymptom eines Kavernoms in der Medulla oblongata. In: Dtsch. Ärzteblatt Int 2011; 108(48): 822 – 826. DOI: 10.3238/arztebl.2011.0822. Online:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/115013/Persistierender-Singultus-als-Initialsymptom-eines-Kavernoms-in-der-Medulla-oblongata (Abgerufen am 06.11.2017)

Howes D: Hiccups: A new explanation for the mysterious reflex. In: BioEssays 2012, 34:451-453. Online: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/bies.201100194/full (Abgerufen am 06.11.2017)

Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Neurogene Dysphagien. Leitlinie 09/2012, awmf-Register-Nr. 030/111. Online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-111.html (Abgerufen am 06.11.2017)

National Institute of Neurological Disorder and Stroke: Neuromyelitis Optica Information Page. Online: https://www.ninds.nih.gov/Disorders/All-Disorders/Neuromyelitis-Optica-Information-Page (Abgerufen am 06.11.2017)

Médecins sans frontières, e-campus: Ebola briefing. Online: https://ecampus.msf.org/course/info.php?id=380 (Abgerufen am 06.11.2017)
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Fachredaktion: Dr. med. Claudia Osthoff

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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