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Beipackzettel von METHOTREXAT Lederle 2,5 mg Tabletten

PZN:
01274099
Packungsgröße:
30 Stück (N3)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Tabletten
weitereweniger Informationen
Anbieter:

Pfizer Pharma GmbH
Berlin
www.pfizer.de


Wirkstoff(e)


Sonstige Bestandteile

  • Lactose-1-Wasser
  • Lactose
  • Maisstärke, vorverkleistert
  • Magnesium stearat

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "METHOTREXAT Lederle 2,5 mg Tabletten" zu erfahren.

Wirkung

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Methotrexat hindert Zellen daran zu wachsen, indem er die Bildung von Erbinformationen (Desoxyribonukleinsäure-DNA) behindert. Dies betrifft vor allem schnell wachsende Zellen, wie Krebszellen. Weiterhin unterdrückt Methotrexat das körpereigene Immunsystem und hat entzündungshemmende Eigenschaften.

Anwendungsgebiete

  • Plazentakrebs (maligner Trophoblasttumor)
  • Blutkrebs mit weißen Blutzellen (akute lymphatische Leukämie)
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Geschwüre der Mundschleimhaut, Durchfälle, Bluterbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls oder Blut im Stuhl auftreten.

Dosierung und Anwendung

Dosierung von METHOTREXAT Lederle 2,5 mg Tabletten

Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend der Körperoberfläche dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Veränderungen des Blutbildes, Knochenmarkstörungen mit Blutbildungsstörungen, Schleimhautentzündungen, Entzündungen und Geschwüre der Mundschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Geschwüre im Magen-Darm-Trakt und Blutun gen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Darf nicht geteilt werden.

Video: Tabletten schlucken - so geht's

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von METHOTREXAT Lederle 2,5 mg Tabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Schwere, akute oder chronische Infektionen
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Geschwür im Magen-Darm-Trakt
  • Leichte bis schwer eingeschränkte Nierenfunktion
  • Stark eingeschränkte Leberfunktion
  • Blutbildungsstörung
  • Immunschwäche
  • Alkoholsucht
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu METHOTREXAT Lederle 2,5 mg Tabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.

Was sollten Sie beachten?
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Das Arzneimittel darf nur unter strikter medizinischer Überwachung angewendet werden.
  • Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
  • Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von METHOTREXAT Lederle 2,5 mg Tabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Husten
  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Geschwür im Mund
  • Erhöhte Leberwerte (ALAT, AST)
  • Erhöhte alkalische Phosphatase
  • Vermehrter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Verminderte Nierenausscheidung von Kreatinin
  • Erschöpfung
  • Unwohlsein
  • Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie)
  • Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
  • Stark verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose)
  • Benommenheit
  • Missempfindungen
  • Bindehautentzündung
  • Das Lungenbindegewebe betreffende Lungenentzündung
  • Entzündung der Lungenbläschen, die tödlich verlaufen kann
  • Hautausschlag
  • Entzündliche Hautrötung (Erythem)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
  • Geschwüre der Haut
  • Bei Immunschwäche auftretende Infektion, die tödlich verlaufen kann
  • Vergrößerung der Lymphknoten (Lymphom)
  • Allergische Reaktion
  • Kreislaufversagen durch allergische Reaktion
  • Medikamentöse Immunschwäche (Immunsuppression)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Depression
  • Leichte Muskelerschlaffung auf einer Körperhälfte
  • Verwirrtheit
  • Gefäßentzündung (Vaskulitis)
  • Gefäßentzündung (allergisch)
  • Lungenvernarbung (Lungenfibrose)
  • Brustfellerguss
  • Geschwür im Magen-Darm-Trakt
  • Blutung im Magen-Darm-Bereich
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Leberschädigung
  • Fettleber
  • Leberfibrose
  • Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
  • Verminderte Konzentration von Albumin im Blut
  • Stevens-Johnson-Syndrom
  • Toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)
  • Autoimmune Entzündung der Haut mit Blasen (herpetiforme Dermatitis)
  • Nesselausschlag
  • Verstärkte Hautfärbung durch mehr Hautfarbstoff (Hyperpigmentierung)
  • Rheumaknoten
  • Gestörte Wundheilung
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Osteoporose
  • Schwere Nierenerkrankung
  • Nierenversagen
  • Chronische Harnblasenentzündung
  • Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
  • Verminderte Urinausscheidung
  • Fehlende Urinausscheidung
  • Fetale Missbildung
  • Geschwüre der Vagina
  • Vaginalentzündung
  • Fieber
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Wechselwirkungen zwischen "METHOTREXAT Lederle 2,5 mg Tabletten" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf alkoholische Getränke und Speisen, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.

Wechselwirkungs-Check

Ob sich Ihr ausgewähltes Präparat und andere Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen.

Starten Sie gleich hier einen Check.

Bitte beachten Sie, dass Daten in den Websitedaten Ihres Browsers gespeichert werden.

ZULETZT GESUCHT

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».

Mehr Infos zu Wechselwirkungen

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Lagerungs- und Packungshinweise

Bruchgefahr
keine Angabe
Steril
keine Angabe
Kühlkette
nein
Feuchteempfindlichkeit
keine Angabe
Lichtempfindlichkeit
keine Angabe
Lagerempfindlichkeit
keine Angabe
Verpackungsart
keine Angabe
Aktualisiert am:

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service

Bitte beachten Sie: Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf.

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