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Hormone: Die Boten im Körper

Hormone sind wichtige Botenstoffe, die verschiedenen Organen oder Geweben gebildet werden und zahlreiche Prozesse im Körper steuern steuern

von Sibylla Machens, aktualisiert am 05.02.2019

Hormone sind DIE Botschafter des Körpers. Sie übermitteln wichtige Informationen von einem Organ oder einem Gewebe zum anderen. Manchmal kommt die Botschaft sehr schnell an, mal dauert es länger. So wirkt zum Beispiel das Stresshormon Adrenalin sehr schnell nach der Ausschüttung, Steroidhormone hingegen, zu denen die Sexualhormone gehören, wirken erst nach Stunden. Werden Blut, Harn oder Speichel im Labor untersucht, können unter anderem weibliche und männliche Hormone bestimmt werden, Hormone, die für Schwangerschaft und Wechseljahre wichtig sind.

Wo Hormone gebildet werden

Hormone werden an unterschiedlichen Stellen im Körper gebildet: Zum einen werden sie in spezialisierten Hormondrüsen produziert wie in der Hirnanhangdrüse, der Hypophyse, sowie in der Zirbeldrüse (das Hormon Melatonin), in Schilddrüse, Nebenniere (das Hormon Adrenalin) und in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Außer diesen Hormondrüsen gibt es Neurohormone, die Neuronen im Zentralnervensystem (ZNS) bilden, und Gewebe mit hormonbildenden Zellen sowie Organe mit Steuerungsfunktionen wie Niere und Lunge.

Ein Teil des Gehirns, der Hypothalamus, steuert die Ausschüttung der regulatorischen Hormone aus der Hirnanhangdrüse, der Hypophyse. Diese Hormone steuern verschiedene Drüsen wie etwa Eierstöcke, Hoden, Schilddrüse und Nebenniere. In diesen Drüsen entstehen ihrerseits verschiedene Hormone, die wichtige Aufgaben im Körper erfüllen.