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Beipackzettel von ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster

PZN:
01147308
Packungsgröße:
31 Stück (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Pflaster Wirkstoff-freisetzend
Verpackungsbild (Packshot) von ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster
weitereweniger Informationen
Anbieter:

neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Langenfeld


Wirkstoff(e)

  • Rotigotin 3,68 mg pro 9,2 cm2 Pflaster = 1 Pflaster
  • = Rotigotin (Freigabe: 2 Milligramm pro Tag pro 9,2 cm2 Pflaster = 1 Pflaster)

Sonstige Bestandteile

  • Polyester, pigmentiert, mit Polyethylen und Aluminium bedampft
  • Drucktinte orange
  • Povidon K90
  • DL-α-Tocopherol
  • Trimethylsilyliertes Polysilicat-α-Hydro-ω-hydroxypoly(dimethylsiloxan)-Polykondensat

  • Paraffin, dickflüssiges
  • Polyester, Silicon-beschichtet

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster" zu erfahren.

Wirkung

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift im Gehirn an speziellen Bindungsstellen des Botenstoffs Dopamin an. Dadurch wird die Wirkung von Dopamin im Gehirn nachgeahmt. Ist Dopamin im Gehirn zu wenig vorhanden, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, kommt es zu einem Ungleichgewicht mit anderen Botenstoffen im Gehirn. Die durch dieses Ungleichgewicht ausgelösten Symptome der Krankheit können durch Verstärkung der Dopaminwirkung gemildert werden.

Originalbilder des Präparats

Produktabbildungen für ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht. Produktabbildungen für ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.

Abmessungen und Gewicht 1

Breite: 32,0 mm
Tiefe: 32,0 mm
1 Durchschnittswerte, Circa-Angaben

Sonstige Merkmale (Prägungen/Aufschrift)

"Rotigotine 2 mg/24 h (Pflaster)"

Anwendungsgebiete

  • Parkinsonkrankheit (Schüttellähmung)
  • Restless-Legs-Syndrom (Syndrom der unruhigen Beine)
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn krankhaftes, triebhaftes Spielen (Spielsucht) oder eine zwanghaft gesteigerte Sexualität auftreten.

Dosierung und Anwendung

Dosierung von ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:

Parkinsonkrankheit:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Pflaster
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt

Parkinsonkrankheit - Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis erhöht werden.

Restless-Legs-Syndrom: Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.

Restless-Legs-Syndrom - Folgebehandlung:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Pflaster
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt

Restless-Legs-Syndrom - Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis erhöht werden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Das Arzneimittel sollte 24 Stunden auf der Hautstelle bleiben. Vor einer erneuten Anwendung auf der gleichen Hautstelle muss ein Zeitraum von 14 Tagen abgewartet werden. Für das Aufkleben günstige Körperstellen sind der Oberarm, der Schulterbereich oder die Hüfte. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und offenen Hautstellen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Restless-Legs-Syndrom: Die allgemeine Anwendungsdauer sollte ohne Überprüfung durch Ihren Arzt 6 Monate nicht überschreiten.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck und Verwirrtheit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Anwendung vergessen?
Führen Sie die Anwendung durch, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Video: Wirkstoffpflaster richtig anwenden: So geht's

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • MRT-Diagnostik
  • Behandlung mittels Gleichstrom-Elekroschock (Kardioversion)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ROTIGOTIN neuraxpharm 2 mg/24 h transderm.Pflaster

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Müdigkeit
  • Unwohlsein
  • Überempfindlichkeit
  • Spontan auftretende (Schleim-)Haut-Schwellung (Angioödem), einschließlich Schwellung von Zunge und Lippen
  • Narkolepsie (zwanghafte Schlafanfälle)
  • Gestörtes sexuelles Verlangen
  • Übermäßiges sexuelles Verlangen
  • gesteigertes sexuelles Verlangen
  • Schlaflosigkeit
  • Ungewöhnliche Träume
  • Impulsives Handeln ohne Kontrollmechanismus
  • Schläfrigkeit
  • Bluthochdruck
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Juckreiz
  • Reizbarkeit
  • Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
  • Zwangserkrankung
  • Antriebssteigerung
  • Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Wechselwirkungs-Check

Ob sich Ihr ausgewähltes Präparat und andere Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen.

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ZULETZT GESUCHT

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».

Mehr Infos zu Wechselwirkungen

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!

Lagerungs- und Packungshinweise

Bruchgefahr
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel
Packungsgröße
95x95x24 mm (LxHxB)

PDF-Dokumente

Aktualisiert am:

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service

Bitte beachten Sie: Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf.