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Beipackzettel von MYLERAN 2 mg Filmtabletten

PZN:
00461149

Packungsgröße:
25 Stück (N1)

Abgabeform:
Rezeptpflichtig

Darreichungsform:
Filmtabletten
Anbieter:

Aspen Germany GmbH
München

Wichtige Hinweise:


Wirkstoff(e)


Sonstige Bestandteile

  • Lactose
  • Stärke, vorverkleistert
  • Magnesium stearat
  • Hypromellose
  • Titandioxid

  • Triacetin

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In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "MYLERAN 2 mg Filmtabletten" zu erfahren.

Produktabbildungen für MYLERAN 2 mg Filmtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht. Produktabbildungen für MYLERAN 2 mg Filmtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.

Abmessungen und Gewicht 1

Durchmesser: 6,6 mm
Höhe: 2,9 mm
Masse: 103,0 mg
1 Durchschnittswerte, Circa-Angaben

Angaben zu Kerben

Anordnung : ohne Kerbe
Spaltung 2 : nein
2 Beschreibt, ob am Rand der Tablette die Kerbe spaltenförmig erweitert wird.

Sonstige Merkmale (Prägungen/Aufschrift)

"GX EF3", "M"

Mehr Infos zu Tabletten

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Busulfan ist ein Zytostatikum, das zur Gruppe der so genannten Alkylantien gehört und zur Behandlung von Krebserkrankungen wie z. B. der chronisch myeloischen Leukämie (CML) oder vor Stammzelltransplantationen angewendet wird. Busulfan alkyliert zelluläre DNA und RNA und verändert sie. Dadurch kommt es im blutbildenden Knochenmark zu einer Hemmung der Zellteilung und des Zellwachstums.
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  • Blutkrebs der weißen Blutzellen (Leukämie, chronisch, myeloisch, in chronischer Phase), zur Palliativbehandlung nach Versagen einer vorangegangenen Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
  • Vorbereitung zur Stammzelltransplantation

Dosierung von MYLERAN 2 mg Filmtabletten

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung und zu Blutbildveränderungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Soll nicht geteilt werden.

Video: Tabletten schlucken - so geht's

Gegenanzeigen von MYLERAN 2 mg Filmtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie)
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu MYLERAN 2 mg Filmtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.

Was sollten Sie beachten?
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen von MYLERAN 2 mg Filmtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Infektiöse Halsentzündung
  • Schnupfen
  • Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Anzeichen einer Lungenentzündung ohne erkennbare Ursache (idiopathisches Pneumonie-Syndrom)
  • Schädigende Wirkung auf die Lunge (Lungentoxizität)
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Geschwür im Mund
  • Schleimhautentzündung
  • Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Gelbsucht
  • Verschluss von Venen in der Leber
  • Vermehrung von Bindegewebe mit narbigen Verhärtungen der Gallenblase (biliäre Fibrose)
  • Verringerte Lebergröße
  • Lebernekrose
  • Erkrankung der Eierstöcke
  • Ausbleibende Regelblutung
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Unterfunktion des Eierstocks (Ovarialinsuffizienz)
  • Ausbleibende Geschlechtsreife (Pubertät)
  • Unfruchtbarkeit
  • Samenzellverlust in der Samenflüssigkeit (Azoospermie)
  • Schrumpfhoden
  • Leukämie aufgrund einer anderen Erkrankung
  • Kompression des Herzens (Herztamponade)
  • Erkrankung der Lungenbläschen und Gewebe (interstitielle Lungenerkrankung)
  • Reizhusten
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Lungenerkrankung
  • Lungenvernarbung (Lungenfibrose)
  • Blutung der Lungenbläschen (Alveolen)
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Verstärkte Hautfärbung durch mehr Hautfarbstoff (Hyperpigmentierung)
  • Harnblasenentzündung mit Blut im Urin
  • Erhöhte Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie)
  • Sauerstoffmangel
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.


Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».

Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen.

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Bruchgefahr
keine Angabe
Steril
keine Angabe
Kühlkette
nein
Feuchteempfindlichkeit
keine Angabe
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
keine Angabe
Verpackungsart
Schachtel
Aktualisiert am:

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service

Bitte beachten Sie: Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf.

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