Die richtige Ernährung ist ein wichtiges Element der Behandlung. Patienten mit chronisch entzündlichem Rheuma haben weniger Beschwerden und brauchen manchmal sogar weniger Medikamente, wenn sie ihre Ernährung umstellen und dabei vor allem ihren Fleisch- und Wurstkonsum einschränken.

Ernährungsexperten empfehlen eine überwiegend pflanzliche Kost, die durch fettarme Milchprodukte und Fisch ergänzt wird. Der Grund: Patienten, die ihren Speiseplan entsprechend gestalten, nehmen deutlich weniger entzündungsfördernde Arachidonsäure auf. Diese Fettsäure steckt vor allem in Fleisch, Ei und fettreichen Milchprodukten. Pflanzliche Lebensmittel hingegen liefern keine Arachidonsäure.

Fisch und Meeresfrüchte enthalten zwar auch Arachidonsäure, glänzen jedoch mit einem hohen Gehalt an Fettsäuren, die als günstig gelten (Omega-3-Fettsäuren). Auch einige Fettsäuren in Pflanzenölen sollen einen positiven Einfluss haben.

Milchprodukte enthalten ebenfalls Arachidonsäure, aber auch wertvolles Eiweiß und den Knochenbaustein Kalzium. Um die Knochen zu stärken und Osteoporose vorzubeugen, sollten Rheumatiker zu fettarmen Produkten greifen, da diese weniger Arachidonsäure liefern.

Wichtig zu wissen: Die richtige Ernährung kann die Rheuma-Therapie ergänzen, aber in der Regel nicht ersetzen. Zudem zählen zum Oberbegriff Rheuma ganz unterschiedliche Krankheiten, die eine individuell angepasste Therapie erfordern. Was Patienten im Speziellen bei ihrer Ernährung beachten sollten, sprechen sie deshalb am besten mit ihrem behandelnden Arzt ab.

Allgemeine Ernährungs-Tipps

  •  Meiden Sie fettreiche tierische Lebensmittel wie Schweineschmalz,  Leber, Eigelb, Butter, Sahne sowie fettreiche Wurst- und Käsesorten.
  •  Essen Sie höchstens zweimal Fleisch oder Wurst pro Woche. Bevorzugen Sie magere Sorten.
  •  Bauen Sie täglich viel Obst und Gemüse in Ihren Speisezettel ein. Fünf Portionen gelten als ideal.
  •  Versuchen Sie, zweimal wöchentlich Fisch zu essen, zum Beispiel Lachs, Hering oder Makrele.
  •  Probieren Sie verschiedene vegetarische Gerichte aus, zum Beispiel  Gemüsepfannen, Aufläufe, eifreie Pasta mit Gemüsesoße, Reisgerichte.
  •  Verwenden Sie pflanzliche Öle, die reich an Omega-3-Fettsäuren und  Vitamin E sind, zum Beispiel Lein-, Raps-, Walnuss- und Sojaöl. Auch  Nüsse sind reich an wertvollen Fettsäuren und Vitaminen. Sie schmecken  pur, im Salat oder im Müsli.
  •  Trinken Sie täglich einen halben Liter fettarme Milch, oder essen  Sie dieselbe Menge fettreduzierter Milchprodukte (Joghurt, Quark, Käse).
  •  Halten Sie sich bei alkoholischen Getränken zurück.

Die Rezepte

Erbsensuppe

Erbsensuppe mit Minze

Gemüsesuppe mit erfrischender Minze

Lachs-Baguette

Lachs-Baguette

Fischbrötchen mit Salat und Tomate

Müsli/Kiwi Frühstück

Kiwi-Nuss-Müsli

Müsli mit Nüssen und Früchten

Die Rezepte

Lachs mit Spargel

Lachsfilet mit grünem Spargel

Feiner Fisch mit frischem Gemüse

Grünes Spargel-Risotto

Grünes Spargel-Risotto

Risotto mit grünem Spargel und Blattspinat

Frühlingssalat

Italienischer Brotsalat

Salat mit frischem Gemüse und geröstetem Weißbrot

Die Rezepte

Wokgemüse

Tofu-Gemüse-Wok

Eine vegetarische Gemüsepfanne, zubereitet im asiatischen Wok

Seelachsfilet mit Tomaten und Mozarella

Seelachs "Caprese"

Seelachsfilet mit Tomaten und Mozzarella

Taiforelle in Folie

Thai-Forelle

Forelle mit Gemüsestiften und Limette

Die Rezepte

Klöße

Kartoffel-Lauch-Gratin

Kartoffeln und Lauch mit Parmesan überbacken

Erdbeercarpaccio

Erdbeer-Carpaccio mit Quarknocken

Quark auf frischen Erdbeeren