Was ist Rheuma?

Unter "Rheuma" – medizinisch korrekt heißt es "Krankheiten des rheumatischen Formenkreises" – fassen Ärzte über 100 verschiedene Erkrankungen zusammen, die oft durch Entzündungen hervorgerufen werden. Der Begriff selbst kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Fließen“. Er bezeichnete einen fließenden Schmerz - und schmerzhaft sind rheumatische Erkrankungen meist in der Tat. Sie betreffen Menschen in allen Altersklassen – auch jüngere Erwachsene und sogar Kinder können an Rheuma leiden.

Rheumatische Erkrankungen betreffen nicht nur die Gelenke, sondern auch "weiche" Gewebe wie Muskeln oder Gefäße. Riesenzellarteriitis, Dermatomyositis und Lupus erythematodes zählen zum Beispiel ebenfalls zum rheumatischen Formenkreis.

Rheumatische Erkrankungen beschränken sich zudem nicht allein auf den Bewegungsapparat. Fast alle Organe können von einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung betroffen sein. Es gibt zum Beispiel rheumatische Augenentzündungen, Rippenfellentzündungen oder Herzmuskelentzündungen.

Rheumatoide Arthritis: die häufigste chronische Gelenkentzündung

Unter allen rheumatischen Krankheitsformen ist die rheumatoide Arthritis – auch chronische Polyarthritis genannt – die häufigste chronische Gelenkentzündung. In Deutschland sind 0,3 bis ein Prozent der erwachsenen Bevölkerung davon betroffen – also um die 500.000 Menschen. Frauen erkranken etwa dreimal so häufig wie Männer. Bei beiden Geschlechtern tritt die Krankheit häufiger in der zweiten Lebenshälfte auf, obwohl manchmal auch bereits Kinder oder jüngere Erwachsene betroffen sind.

Bei einer rheumatoiden Arthritis entzündet sich die Innenhaut der Gelenke. Die Krankheit ist nicht heilbar. Wird sie jedoch in einem frühen Stadium erkannt, kann die fortschreitende Gelenkentzündung und -zerstörung gestoppt oder verlangsamt werden.

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