Inkontinenz - wenn Blase oder Darm schwächeln

Bei Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz gibt es Hilfe. Welche Therapie im Einzelfall infrage kommt, ist jedoch äußerst unterschiedlich

12.03.2012

Betroffene schämen sich oft und wollen nicht einmal mit ihrem Arzt über die Inkontinenz sprechen


Die Ursachen sind vielfältig: Eine Operation, bei der Nerven in Mitleidenschaft gezogen wurden, eine Beckenbodenschwäche oder neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose sind nur einige wenige, die in Betracht kommen. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Wenn sie Stuhl oder Urin nicht mehr richtig halten können, ist das den meisten Menschen sehr peinlich. Viele Betroffene ertragen ihre Erkrankung still, trauen sich nicht einmal, bei ihrem Arzt das Thema Stuhlinkontinenz oder Blasenschwäche anzuschneiden.

Stattdessen versuchen sie, eigene Strategien zu entwickeln, mit der Situation zurecht zu kommen. Dabei gibt es wirksame Hilfen. Seien es Beckenbodentraining, Einlagen, Medikamente oder eine Operation: Welche Therapie im Einzelfall bei einer bestimmten Inkontinenz-Form infrage kommt, ist äußerst unterschiedlich. Daher gilt: Betroffene sollten sich von einem Arzt untersuchen und entsprechend beraten lassen. Erste Informationen rund um Harninkontinenz und Darmschwäche können die Inhalte dieser Seite liefern. Doch dann heißt es: Mutig sein und das heikle Thema beim Arzt ansprechen.


Haben Sie es auch mit der Blase?
Zum Ergebnis