Besonders im Sommer möchte jeder schöne Füße und Zehennägel haben. Aber oft vernachlässigen wir unsere Füße und gehen – wenn überhaupt – erst dann zur Fußpflege, wenn uns schon rissige Hornhaut, schmerzhafte Hühneraugen oder eingewachsene Zehennägel plagen. Besondere Aufmerksamkeit brauchen die Füße bei Durchblutungsstörungen oder Diabetes. Die Behandlung bei einer Podologin – einer medizinischen Fußpflegerin – dauert zirka eine Stunde.

Medizinische Fußpflege in fünf Schritten:

  1. Fußbad 10 bis 15 Minuten in 37 Grad warmen Wasser
  2. Nagelhaut vorsichtig zurückschieben
  3. Zehennägel mit einem Knipser oder einer Feile kürzen
  4. Hornhaut vorsichtig entfernen
  5. Füße gut eincremen

Zehennägel gerade und nicht zu kurz schneiden

"Viele Patienten schneiden die Nägel eher rund als gerade, dadurch wachsen sie seitlich ein", sagt die medizinische Fußpflegerin Valerie Cee aus München. "Oft sind die Nägel auch viel zu kurz. Dadurch kann es zu schmerzhaften Entzündungen am Nagelbett kommen." Statt einer Schere sollte man lieber einen Nagelknipser oder eine Feile zum Kürzen verwenden. Der Nagel sollte mit der Zehenkuppe abschließen.

Feuchtigkeitscremes mit Urea tun den Füßen gut

Die Haut an den Füßen ist sehr trocken, da an den Fußsohlen nur wenige Talgdrüsen sitzen. Umso wichtiger ist die Feuchtigkeitsversorgung durch regelmäßiges Eincremen.

Fußcremes mit Urea (Harnstoff) bringen die Feuchtigkeit in die trockene Fußhaut zurück. Damit die Füße schön und gesund bleiben und keine Schmerzen bereiten, sollte man sich die nötige Zeit für die Fußpflege nehmen. Schließlich gehen wir jeden Tag mehrere tausend Schritte auf unseren Füßen – da haben sie etwas mehr Aufmerksamkeit verdient!

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