Hornhaut ist lästig. Sie sieht nicht schön aus und kann sogar zu einem Gesundheitsrisiko werden, wenn sich Risse bilden und schlimmstenfalls Schrunden entstehen. Wie Sie ihr den richtigen Schliff verpassen und Ihre Füße dabei verwöhnen.

Weg mit der Hornhaut

Ehrliche Bestandsaufnahme: Sind Ihre Füße schuppig, haben Einrisse und dicke Hornhaut? Dann ist es Zeit für ein Pediküre-Programm. Das Pflegeritual beginnt am besten mit einem fünf- bis zehnminütigen Fußbad bei maximal 38 Grad Wassertemperatur. Ein Badezusatz mit Harnstoff weicht Verhornungen auf und hilft der Haut, Feuchtigkeit zu speichern. Füße gut abtrocknen und mit einer Feile oder einem Bimsstein die Hornhaut an Fersen und Ballen abrubbeln. Der Hornhaut lieber regelmäßig und sanft zu Leibe rücken. Bei Hornhauthobeln droht Verletzungsgefahr. Bei starker Verhornung oder Rissen sollte man einen Profi ranlassen.

Schmerzhafte Risse und Schrunden

Die Haut an den Füßen besitzt wenige Talgdrüsen. Ist sie extrem trocken, können Risse und Schrunden entstehen. Pflege ist deshalb der beste Schutz. Am besten regelmäßig einreiben mit einer harnstoffhaltigen Creme. Auch Jojobaöl, Avocadoöl, Sheabutter oder Aloe vera tut beanspruchten Füßen gut. Intensiv kann die Creme über Nacht unter einem luftdichten Verband einwirken. Es eignen sich selbstklebende Folien wie Duschpflaster. Auch eine dünne Baumwollsocke über Nacht hilft, dass die Creme gut einzieht. Am besten die Tube auf dem Nachttisch haben und vor dem Einschlafen das Cremen zum Ritual machen.

Die richtige Nagelpflege

Splittern die Nägel oder sind gar welche eingewachsen? Häufig sind die Großzehen betroffen. Zu enge Schuhe, zu viel Druck oder Veranlagung verursachen das Problem. Bei Nägeln kommt es auch auf die richtige Länge an. Zu starkes Kürzen ist oft die Ursache, wenn sie einwachsen. Deshalb: Mit der Schere immer der natürlichen Nagelform folgen und ein bisschen Rand stehen lassen. Die Ecken eventuell leicht abrunden, aber nicht zu stark ausschneiden. Nun noch feilen und Nagelöl auftragen. Bei leichten Nagelentzündungen helfen Fußbäder mit Kamillenextrakt und desinfizierende Lösungen. Sind die betroffenen Stellen schmerzhaft, lieber vom Arzt begutachten lassen.

Fußschweiß

Im Sommer schwitzen die Füße schnell. Besonders in geschlossenen Schuhen herrscht ein ungünstiges Klima. Wird der Schweiß von Hautbakterien zersetzt, beginnt er zu riechen. Regelmäßiges Waschen und Fußdeodorant-Cremes oder -Sprays helfen. Mit Menthol und Bisabolol wirken sie kühlend. Auch können die Schuhe mit speziellen Schuhsprays eingesprüht werden. Praktisch sind Einlegesohlen zum Wechseln.

Perfekter Lack

Vor dem Lackieren auf fettige Pflege verzichten, weil sonst die Farbe nicht richtig hält. Am besten Zehentrenner aus Schaumstoff verwenden. Ein Unterlack schützt vor Verfärbungen. Anschließend den farbigen Lack vorsichtig vom Nagelansatz zur Zehenspitze auftragen, am besten in zwei Schichten. Kleine Patzer lassen sich mit einem in Nagellackentferner getauchtem Wattestäbchen ausbessern. Mit einem Überlack abschließen. Jede Schicht gut trocknen lassen, so kann der Lack jedes Mal aushärten und hält besonders lange.

Diabetiker, aufgepasst!

Wer Diabetes hat, sollte auf seine Füße besonders achten. Wenn bereits die Durchblutung vermindert ist oder Nervenschäden bestehen, können aus kleinsten Verletzungen komplizierte, schlecht heilende Wunden werden. Auffälligkeiten immer mit dem Arzt abklären. Tabu sind Hornhautfeilen und -raspeln aus Metall. Hornhaut nie mit der Schere bearbeiten. Vorsicht auch vor zu heißen Fußbädern. Sind die Nerven geschädigt, drohen Verbrennungen.

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