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Beipackzettel


Beipackzettel von XELJANZ 11 mg Retardtabletten

Verpackungsbild(Packshot) von XELJANZ 11 mg Retardtabletten
Präparat:
XELJANZ 11 mg Retardtabletten
PZN:
14275290
Packungsgröße:
91 Stück (N3)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Retard-Tabletten

Anbieter:

Pfizer Pharma GmbH
Berlin
www.pfizer.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Sorbitol
  • Hyetellose
  • Copovidon
  • Magnesium stearat
  • Celluloseacetat

Weitere Bestandteile

  • Hyprolose
  • Hypromellose
  • Titandioxid
  • Triacetin
  • Eisen(III)-oxid, rot
  • Drucktinte, propylenglycolhaltig

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "XELJANZ 11 mg Retardtabletten" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hemmt die Wirkung von Enzymen, den sogenannten Januskinasen. Hierbei handelt es sich um Enzyme, die eine wichtige Rolle beim Prozess der Entzündung spielen, der bei rheumatoider Arthritis, Psoriasisarthritis und Colitis ulcerosa stattfindet.
Anwendungsgebiete
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
  • Rheumatische Gelenkentzündung (rheumatoide Arthritis)

Dosierung und Anwendung

Dosierung von XELJANZ 11 mg Retardtabletten

Die Dosierung sollte von Fachärzten eingeleitet und überwacht werden.

Patienten mit bekannten Risikofaktoren für venöse und thromboembolische Ereignisse:

Die jeweilige Dosierung bitte unbedingt vorher mit dem Arzt besprechen.

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Die empfohlene Dosis von einmal täglich 11 mg sollte nicht überschritten werden.

Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Darf nicht geteilt werden. Darf nicht zerkaut werden. Darf nicht zerbrochen/zerkleinert werden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von XELJANZ 11 mg Retardtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Patienten mit bekannten Risikofaktoren für Gefäßverschluss durch z.B. Blutpfropf (Embolie)
  • Aktive Tuberkulose
  • Schwere und/oder bestehende aktive Infektion
  • Stark eingeschränkte Leberfunktion


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu XELJANZ 11 mg Retardtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von XELJANZ 11 mg Retardtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Lungenentzündung
  • Grippe
  • Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
  • Infektion der Harnwege
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Entzündung der Bronchien
  • Nasen-Rachen-Entzündung
  • Infektiöse Halsentzündung
  • Blutarmut (Anämie)
  • Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Husten
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Magenschleimhautentzündung
  • Verdauungsbeschwerden
  • Hautausschlag
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • Wassereinlagerungen in den Beinen
  • Müdigkeit
  • Tuberkulose
  • Dickdarmentzündung (speziell der Divertikel)
  • Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
  • Entzündung des Unterhautzellgewebes (Zellulitis)
  • Herpes (Herpes-simplex-Infektion)
  • Virale Magen-Darm-Grippe
  • Virusinfektion
  • Hautkrebs
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Lymphozytopenie)
  • Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
  • Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
  • Schlaflosigkeit
  • Hautmissempfindung an der Anwendungsstelle
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Verstopfte Nasennebenhöhlen
  • Fettleber
  • Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Schmerzen im Haltungs- und Bewegungsapparat
  • Gelenkschwellung
  • Sehnenentzündung (Tendinitis)
  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • Blutvergiftung (Sepsis) aufgrund einer bakteriellen Harnwegsentzündung
  • Tuberkulose in vielen Organen
  • Entzündung der Faszien mit Absterben des Gewebes
  • Bakterieninfektion im Blut (Bakteriämie)
  • Bakterieninfektion im Blut (Bakteriämie) mit Staphylokokken
  • Schimmelpilzinfektion der Lunge (Pneumocystis jirovecii-Pneumonie)
  • Bakterielle Lungenentzündung durch Pneumokokken
  • Bakterielle Lungenentzündung
  • Hirnentzündung
  • Atypische Bakteriuminfektion mit Mykobakterien
  • Infektion mit dem Zytomegalievirus
  • Bakterielle Gelenkentzündung
  • Tuberkulose des Nervensystems
  • Pilzinfektion im Gehirn (Kryptokokkenmeningitis)
  • Infektion der Paratuberkulose (Mycobacterium avium-Komplex)
  • Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Anstieg von Muskelenzym (Kreatinphosphokinase) im Blut
  • Anstieg der Leberenzyme
  • Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
  • Abweichende Leberfunktionswerte
  • Erhöhte Leberwerte (GGT)
  • Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
  • Erhöhtes Cholesterin
  • Erhöhtes HDL-Cholesterin
  • Gewichtszunahme
  • Verstauchung
  • Muskelzerrung


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
trocken lagern
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Karton

PDF-Dokumente
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Letzte Aktualisierung:

27.07.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service