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Beipackzettel


Beipackzettel von SYNTARIS Nasenspray

Verpackungsbild(Packshot) von SYNTARIS Nasenspray
Präparat:
SYNTARIS Nasenspray
PZN:
2057665
Packungsgröße:
20 Milliliter (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Nasendosierspray

Anbieter:

Dermapharm AG Arzneimittel
Grünwald
www.dermapharm.de

Aktiver Wirkstoff:

  • Flunisolid (0,025 mg pro 0,1 ml Spray = 1 Sprühstöße)

Sonstige Bestandteile:

  • Macrogol 400
  • Propylenglycol
  • Polysorbat 20
  • Sorbitol
  • Benzalkonium chlorid

Weitere Bestandteile

  • Butylhydroxytoluol
  • Dinatrium edetat-2-Wasser
  • Citronensäure
  • Natrium citrat
  • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Wasser, gereinigtes

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "SYNTARIS Nasenspray" zu erfahren.

Alle Informationen zuklappenaufklappen
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Angewendet wird der Wirkstoff vor allem um entzündliche und allergische Reaktionen der Atemwege (wie zum Beispiel beim Heuschnupfen) zu vermindern. Optimal wirkt der Stoff erst, wenn er regelmäßig angewendet wird.

Anwendungsgebiete
  • Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen

Dosierung und Anwendung

Dosierung von SYNTARIS Nasenspray

  • Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren
    • Einzeldosis: 1 Sprühstoß pro Nasenloch
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens, mittags und abends
  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 2 Sprühstöße pro Nasenloch
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens und abends

Bei starken Beschwerden:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 2 Sprühstöße pro Nasenloch
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens, mittags und abends

Höchstdosis: Eine Dosis von insgesamt 12 Sprühstößen pro Tag bei Erwachsenen und 6 Sprühstößen pro Tag bei Kindern sollte nicht überschritten werden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von SYNTARIS Nasenspray

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Virusinfektion der Nase
  • Pilzinfektion der Nase
  • Bakterielle Entzündung der Nase


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 5 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu SYNTARIS Nasenspray

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
  • Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
  • Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von SYNTARIS Nasenspray

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Nasenbluten
  • Reizerscheinungen in der Nase
  • Brennen der Schleimhäute, vor allem in der Nase
  • Gefühl der "verstopften Nase"
  • Geruchs- oder Geschmacksstörungen
  • Reizerscheinungen im Rachen
  • Schluckstörungen
  • Heiserkeit
  • Kopfschmerzen


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Aufbewahrung
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Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
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Letzte Aktualisierung:

24.10.2017

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service