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Beipackzettel


Beipackzettel von OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten

Verpackungsbild(Packshot) von OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten
Präparat:
OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten
PZN:
1414117
Packungsgröße:
30 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Tabletten

Anbieter:

AAA - Pharma GmbH
Böblingen
www.aaa-Pharma.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose-1-Wasser
  • Cellulosepulver
  • Talkum
  • Magnesium stearat
Kostenloser Download
PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Durchmesser: 5.1 mm
  • Höhe: 3.5 mm
  • Masse: 83 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: ohne Kerbe
  • Spaltung: nein
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Oxybutynin hemmt einerseits die Wirkung eines körpereigenen Botenstoffs (Acetylcholin) an bestimmten Rezeptoren (Muscarinrezptoren) im Bereich der Harnblase und andererseits den Calcium-Einstrom in die Muskelzellen und wirkt dadurch krampflösend auf die glatte Muskulatur der Harnleiter und der Harnblase. Oxybutynin verbessert die Symptome der überaktiven Blase einschließlich der Häufigkeit des Wasserlassens, der Blasenkapazität und der Häufigkeit und Schwere des Harndrangs.
Anwendungsgebiete
  • Häufiges Wasserlassen und Harndrang (Überaktive Blase, Reizblase)
  • Ungewollter Harnabgang mit Spasmen (Krämpfe) infolge einer Nervenerkrankung
  • Ungewollter Harnabgang und starker Harndrang
  • Bettnässen

Das Arzneimittel wird bei Bettnässen in Verbindung mit einer nicht medikamentösen Behandlung gegeben, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.
Dosierung und Anwendung

Dosierung von OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Behandlungsbeginn: Kinder und Jugendliche:

  • Kinder über 5 Jahren
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Folgebehandlung: Kinder und Jugendliche: Für Kinder und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht und Alter dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben:

  • Kinder von 5-9 Jahren (mit 20-30 kg Körpergewicht)
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
  • Kinder von 9-12 Jahren (mit 30-38 kg Körpergewicht)
    • Einzeldosis: 2 Tabletten
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
  • Jugendliche über 12 Jahren (über 38 kg Körpergewicht)
    • Einzeldosis: 2 Tabletten
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Höchstdosis: Eine Dosis von 6 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Behandlungsbeginn: Erwachsene:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Folgebehandlung: Erwachsene:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1-2 Tabletten
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Höchstdosis: Eine Dosis von 8 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Ältere Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Ruhelosigkeit, Erregung bis hin zu psychotischem Verhalten, Hitzegefühl, Blutdruckabfall, Atembeschwerden, Lähmungen bis hin zum Koma, Pupillenerweiterung, Fieber, rote, heiße Haut und trockene Schleimhäute. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Harnabflussstörung aus der Blase, die Schwierigkeiten beim Wasserlassen auslösen kann
  • Verengung im Bereich der übrigen Harnwege
  • Verengung im Magen-Darm-Trakt (Magen-Darm-Stenose)
  • Darmlähmung
  • Darmverschluss durch eine Darmlähmung
  • Akute Dickdarmerweiterung mit Entzündung
  • Schwere Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
  • Nervenerkrankung mit Muskelerschlaffung (Myasthenia gravis)
  • Engwinkelglaukom
  • Patienten mit flacher, vorderer Augenkammer


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 5 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Kinder ab 5 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von OXYBUGAMMA 2,5 Tabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit
  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • Mundtrockenheit
  • Trockene Haut (Xerodermie)
  • Verwirrtheit
  • Schwindelgefühl
  • Trockene Augen
  • Pupillenerweiterung
  • Verschwommenes Sehen
  • Flüchtige, spontane Hautrötung (rote Wangen) mit Hitzegefühl (Flush)
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Sinnestäuschung (Halluzination)
  • Orientierungsstörung
  • Erregung
  • Angstzustand
  • Teilnahmslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Lichtempfindlichkeit der Augen
  • Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
  • Appetitlosigkeit
  • Schluckstörung
  • Magen-Darm-Beschwerden


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
keine Angabe
Feuchteempfindlichkeit
keine Angabe
Steril
keine Angabe
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
keine Angabe
Lagerempfindlichkeit
keine Angabe
Verpackungsart
Schachtel

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Letzte Aktualisierung:

02.08.2018

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service