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Beipackzettel


Beipackzettel von ACLASTA 5 mg Infusionslösung

Verpackungsbild(Packshot) von ACLASTA 5 mg Infusionslösung
Präparat:
ACLASTA 5 mg Infusionslösung
PZN:
693807
Packungsgröße:
100 Milliliter (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Infusionsflaschen

Anbieter:

EurimPharm Arzneimittel GmbH
Saaldorf-Surheim
www.eurim.de

Aktiver Wirkstoff:

  • Zoledronsäure-1-Wasser (5,33 mg pro 0,1 Liter Lösung = 1 Flasche) = Zoledronsäure (5 mg pro 0,1 Liter Lösung = 1 Flasche)

Sonstige Bestandteile:

  • Mannitol
  • Natrium citrat
  • Wasser für Injektionszwecke

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "ACLASTA 5 mg Infusionslösung" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Zoledronsäure gehört zur Gruppe der Bisphosphonate. Zoledronsäure greift in den Knochenstoffwechsel ein und hemmt die Aktivität von Zellen, die im Körper am Abbau von Knochengewebe beteiligt sind (sog. Osteoklasten), was zu einem geringeren Verlust an Knochensubstanz führt. Durch die Hemmung des Knochenabbaus wird außerdem die aus den Knochen freigesetzte Calciummenge im Blut verringert.
Anwendungsgebiete
  • Osteoporose (Knochenschwund) bei der Frau nach den Wechseljahren bei erhöhtem Risiko für Knochenbrüche, einschließlich kürzlich erlittenem Hüftknochenbruch
  • Osteoporose (Knochenschwund) beim Mann bei erhöhtem Risiko für Knochenbrüche, einschließlich kürzlich erlittenem Hüftknochenbruch
  • Osteoporose bei Einnahme von Medikamenten (Kortisone) nach den Wechseljahren bei erhöhtem Risiko für Knochenbrüche
  • Corticoidinduzierte Osteoporose (Knochenschwund) beim Mann bei erhöhtem Risiko für Knochenbrüche
  • Morbus Paget

Dosierung und Anwendung

Dosierung von ACLASTA 5 mg Infusionslösung

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Vor und nach der Anwendung des Arzneimittels sollte eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gewährleistet sein.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es einem verminderten Kalziumgehalt im Blut kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von ACLASTA 5 mg Infusionslösung

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
  • Schwere Nierenfunktionsstörung


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu ACLASTA 5 mg Infusionslösung

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ACLASTA 5 mg Infusionslösung

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Fieber
  • Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Rötung der Bindehaut des Auges
  • Rhythmusstörung des Herzens mit beschleunigtem Herzschlag im Vorhof (Vorhofflimmern)
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Knochenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen im Arm oder im Bein
  • Grippeartige Erkrankung
  • Schüttelfrost
  • Müdigkeit
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Schmerzen
  • Unwohlsein
  • Reaktion an der Einstichstelle der Infusion
  • Erhöhter Blutspiegel eines Entzündungsproteins (C-reaktivem Protein)
  • Grippe
  • Nasen-Rachen-Entzündung
  • Blutarmut (Anämie)
  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Schlafsucht
  • Missempfindungen
  • Schläfrigkeit
  • Zittern
  • Ohnmachtsanfall
  • Störung des Geschmacksempfindens
  • Bindehautentzündung
  • Augenschmerzen
  • Drehschwindel
  • Herzklopfen
  • Bluthochdruck
  • Flüchtige, spontane Hautrötung der Wangen mit Hitzegefühl (Flush)
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Bauchschmerzen
  • Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre mit Sodbrennen und Aufstoßen
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • Entzündung der Speiseröhre
  • Zahnschmerz
  • Magenschleimhautentzündung
  • Hautausschlag
  • Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
  • Nackenschmerzen
  • Steifheit
  • Gelenkschwellung
  • Muskelkrampf
  • Skelettmuskulatur betreffende Brustschmerzen
  • Schmerzen im Haltungs- und Bewegungsapparat
  • Gelenksteifigkeit
  • Gelenkentzündung
  • Muskelschwäche
  • Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
  • Verstärkter Harndrang
  • Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
  • Wassereinlagerung an Armen und Beinen (periphere Ödeme)
  • Durstgefühl
  • Unspezifische Immunreaktion des Körpers (Akute-Phase-Reaktion)
  • Brustkorbschmerzen
  • Erniedrigter Kalziumgehalt im Blut


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!

Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
keine Angabe
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel
Packungsgröße
120x75x64 mm (LxHxB)
Gewicht
171 g

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Letzte Aktualisierung:

02.06.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service