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Herzinfarkt: Oft hat der Betroffene starke Schmerzen hinter dem Brustbein, die in den linken Arm oder die Schulter ausstrahlen. Es tritt eventuell kalter Schweiß auf, dem Betroffenen ist möglicherweise übel oder er hat Vernichtungsangst.

  • Achtung: Ein Herzinfarkt kann sich auch anders äußern. Ausführliche Informationen bietet der Ratgeber Herzinfarkt.

Schlaganfall: Häufig sind Lähmungen, Seh-, Sprach- oder Schluckstörungen, die unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Seltener treten Kopfschmerz und Nackensteifigkeit auf – dies können Hinweise auf eine Gehirnblutung sein.

  • Ausführliche Informationen zu Ursachen, möglichen Symptomen und Therapie können Sie hier nachlesen: Ratgeber Schlaganfall.

Alarmieren Sie den Rettungsdienst!

Die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 ist von allen Fest- und Mobilfunknetzen gebührenfrei zu erreichen. Auch bei einem fremden Handy, welches über eine PIN gesperrt ist, kann die Notrufnummer angerufen werden.

Das sollten Sie tun: Egal, ob Herzinfarkt oder Schlaganfall – es  kommt darauf an, dass der Patient möglichst bald eine medizinische  Behandlung bekommt. Denn bei beiden Erkrankungen gilt: "time is muscle" (kürzere Zeit bis zur Behandlung bedeutet mehr bleibende gesunde Herzmuskulatur) oder "time is brain" (kürzere Zeit bis zur Behandlung bedeutet weniger abgestorbene Hirnzellen). Daher sollten Sie schnellstens den Rettungsdienst  alarmieren. Während des Wartens auf den Notarzt kontrollieren Sie  Bewusstsein, Atmung und Kreislauf; falls notwendig beginnen Sie mit  Wiederbelebungsmaßnahmen (siehe unten).

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