Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) – Früherkennung

Die beste Möglichkeit der Früherkennung einer altersbedingten Makuladegeneration: Ab 60 Jahren regelmäßiger Augen-Check

aktualisiert am 30.08.2017

Bei mutmaßlicher Makuladegeneration kontrolliert der Augenarzt die Netzhaut (auf dem Bildschirm vergrößert abgebildet) eingehend


Erste Adresse für die Früherkennnung: Der Augenarzt

Der Augenarzt (Ophthalmologe) untersucht die Augen sachgerecht und umfassend, sodass nicht nur eine beginnende Makuladegeneration, sondern auch andere krankhafte Entwicklungen wie zum Beispiel ein grüner Star (Glaukom) rechtzeitig erkannt werden können. Diesbezüglich sollten die Kontrollen allerdings schon in jüngeren Jahren beginnen, nämlich ab 40. Je früher Sie also Ihre Augen von Zeit zu Zeit checken lassen, umso besser.

Auch wenn die Krankenkassen bislang nichts dazu beisteuern: Gute Augen sollten den Preis der ärztlichen Vorsorge, offiziell "Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)" genannt, eigentlich wert sein.

Zum Selbermachen: Amsler-Gitter-Test

Bei der Früherkennungsuntersuchung wird der Augenarzt auch einen Test zur Selbstkontrolle des zentralen Gesichtsfeldes erläutern: den Amsler-Gitter-Test. Es gibt ihn in Form verschiedener Vorlagen bis hin zum Scheckkartenformat. Der Test kann auf eine Makuladegeneration hinweisen, aber er ist natürlich kein Ersatz für ärztliche Kontrollen. Im nachfolgend verlinkten Text finden Sie ein pdf des Tests zum Ausdrucken.

Kurzinfo zum Test:

  • Jedes Auge wird einzeln geprüft, das andere dabei abgedeckt. Halten Sie das Amsler-Gitter in normalem Leseabstand (30 bis 40 Zentimeter) vor das Auge oder betrachten Sie es entsprechend nach Klick auf die Lupe auf dem Bildschirm. Fixieren Sie nun den schwarzen Punkt in der Mitte. Dabei darauf achten, ob in der Umgebung des Punktes alle Linien gerade verlaufen. Wenn Sie verzerrte, verschwommene, unterbrochene oder fehlende Linien oder Verschattungen sehen, sollten Sie unbedingt zum Augenarzt gehen.