Beckenbodentraining ist ein wesentlicher Teil der Inkontinenzbehandlung, denn eine überstrapazierte Beckenbodenmuskulatur kann zu einer Blasenschwäche führen. Auch Frauen, die noch keine Blasenschwäche haben, können mit regelmäßigem Training wirksam vorbeugen, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft.

Beckenbodentraining: Therapie bei Blasenschwäche

Die Physiotherapeutin Clarissa Bittner aus München hat in unserem Video die wichtigsten Gymnastik-Übungen zusammengestellt. Wichtig: Üben Sie regelmäßig, damit die Beckenbodenmuskulatur dauerhaft gekräftigt und stabilisiert wird.

Ein Klick auf die Lupe vergrößert die Grafik: Schematische Darstellung des Beckenbodens

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Die drei Muskelschichten des Beckenbodens

Der Beckenboden ist in drei Muskelschichten unterteilt: Die äußerste Schicht bilden die Schließmuskeln, die sich bei Frauen um die Harnröhre und um den After ziehen. Die zweite Schicht verläuft quer zu den Sitzbeinhöckern bis zum untersten Schambeinrand. Die dritte Schicht liegt oberhalb der beiden anderen und ist vorwiegend für die Hebefunktion des Beckenbodens verantwortlich.

"Es ist wichtig, die Übung drei Monate lang zu machen. Nach drei Monaten hat man die ersten Erfolge," erklärt Clarissa Bittner, spezialisierte Beckenboden-Physiotherapeutin. Beckenbodengymnastik wird bei Inkontinenz häufig als Therapie von Gynäkologen oder Urologen verordnet, die Kosten übernimmt meist die Krankenkasse. Lernen Sie die Übungen am besten unter Anleitung in einem Kurs.

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