Kurz gesagt:

CRP (C-reaktives Protein) ist ein Eiweißstoff, dessen Spiegel im Blut bei Infektionen, Entzündungen, aber auch bei Gewebsschäden steigt. CRP ist nicht spezifisch für eine bestimmte Krankheit. Die Höhe des CRP-Anstiegs erlaubt dagegen einen Rückschluss auf die Schwere der zugrunde liegenden Krankheit.

Was ist CRP?

CRP (Abkürzung für "C-reaktives Protein") ist ein Eiweißstoff, der in der Leber gebildet wird und Teil des körpereigenen Abwehrsystems ist. Der CRP-
Spiegel im Blut steigt bei Entzündungen, aber auch bei Gewebsschäden, beispielsweise im Rahmen einer Tumorerkrankung.

Ein erhöhter CRP-Wert erlaubt keinen Rückschluss auf eine bestimmte Krankheit, sondern erfordert weitere diagnostische Maßnahmen. Auch für die Verlaufskontrolle kann der CRP herangezogen werden. Sinkt beispielsweise bei einem Patienten mit Gelenkrheuma nach Therapiebeginn der CRP-Spiegel, weist dies darauf hin, dass die Medikamente ansprechen.

Wann ist der CRP-Wert erhöht?

Erhöhte CRP-Spiegel kommen unter anderem vor bei:

Welcher CRP-Wert ist normal?

Als normal gilt üblicherweise ein CRP-Wert bis 5 mg/l Blutserum. Das Ausmaß des CRP-Anstiegs gibt einen Hinweis auf die Schwere der zugrundeliegenden Krankheit. Werte bis 50 mg/l sprechen für eine leichtere und Werte über 100 mg/l für eine schwere Grundkrankheit. Dieser Wert kann auch sehr gut als Verlaufsparameter unter einer Therapie verwendet werden.

Fachlich geprüft von Prof. Dr. med. Peter B. Luppa, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München