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Beipackzettel


Beipackzettel von XROMI 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen

Verpackungsbild(Packshot) von XROMI 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen
Präparat:
XROMI 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen
PZN:
16239631
Packungsgröße:
150 Milliliter (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Lösung zum Einnehmen

Anbieter:

APO-CARE Pharma GmbH
Bielefeld

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Xanthan gummi
  • Sucralose
  • Erdbeer-Aroma, flüssig, 501099 A, Firmenich
  • Methyl-4-hydroxybenzoat
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung

Weitere Bestandteile

  • Wasser, gereinigtes
Kostenloser Download
PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "XROMI 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Hydroxycarbamid gehört zu den Zytostatika und beeinflusst das körpereigene Immunsystem indem er in die DNA-Synthese eingreift. Hydroxycarbamid wird zur Behandlung von malignen Bluterkrankungen, Blutbildungsstörungen sowie zur Behandlung der Sichelzellanämie, einer erblich bedingten Erkrankung der roten Blutkörperchen mit erhöhtem Risiko für das Verstopfen von Blutgefäßen eingesetzt.
Anwendungsgebiete
  • Akuter, vermehrter Zerfall roter Blutkörper (Sichelzellkrise), zur Vorbeugung gegen das Wiederauftreten von Schmerzkrisen einschließlich akuter Brustschmerzen

Dosierung und Anwendung

Dosierung von XROMI 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Für Kinder ab 2 Jahren, Jugendliche und Erwachsene wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.

Beim Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Ihr Arzt kann im Verlauf der Behandlung Dosisanpassungen vornehmen. Für Dosisanpassungen stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein und trinken Sie anschließend Wasser, um die Freisetzung des Arzneimittels im Magen zu fördern.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schleimhautschädigungen, Wundsein, Hautrötungen, Wassereinlagerungen an Handflächen und Fußsohlen mit anschließendem Abschuppen, starke Hautverfärbungen und Entzündungen der Mundschleimhaut kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von XROMI 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Schwere Leberfunktionsstörung
  • Schwere Nierenfunktionsstörung
  • Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu XROMI 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
  • Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von XROMI 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
  • Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
  • Mangel an unreifen roten Blutkörperchen (Retikulozytopenie)
  • Blutbildungsstörung mit mehr vergrößerten roten Blutkörperchen (Makrozytose)
  • Verminderte Anzahl an Spermien
  • Samenzellverlust in der Samenflüssigkeit (Azoospermie)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Blutarmut mit stark vergrößerten roten Blutkörperchen (hyperchrome megaloblastäre Anämie)
  • Erniedrigte Anzahl an T-Helferzellen (CD4-Lymphozyten)
  • Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
  • Beeinträchtigte Nierenfunktion
  • Erkrankung der Niere (Nierentubuli)
  • Harnsäurespiegel im Blut (erhöht)
  • Erhöhter Blutharnstoff
  • Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Schleimhautentzündung
  • Verdauungsbeschwerden
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautauschlag)
  • Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
  • Schmerzhafte Hautrötung und Schwellung an Händen u. Füßen (Hand-Fuß-Syndrom)
  • Blutgefäßentzündung mit Hautveränderungen (kutane Vaskulitis)
  • Geschwür (Ulkus)
  • Gewebeuntergang mit schwärzlicher Verfärbung (Gangrän)
  • Entzündung der Muskulatur, Haut und Organe (Dermatomyositis)
  • Rückbildung der Haut (Pergamenthaut, Hautatrophie)
  • Rückbildung des Nagels (Nagelatrophie)
  • Unterschenkelgeschwür
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Hautkrebsfrühform durch UV-Strahlung (aktinische Keratose)
  • Violette Hautknötchen (Papel)
  • Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
  • Hauttumor
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Unwohlsein
  • Überempfindlichkeit
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Kopfschmerzen
  • Hautreaktion
  • Pigmentierung der Mundschleimhaut
  • Färbung der Fingernägel (Pigmentierung)
  • Verstärkte Hautfärbung durch mehr Hautfarbstoff (Hyperpigmentierung)
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Orientierungsstörung
  • Sinnestäuschung (Halluzination)
  • Erkrankung des Nervensystems (neurologische Erkrankung)
  • Schwindelgefühl
  • Muskelkrampf
  • Lokale Nervenleiden (periphere Neuropathie)
  • Akute Lungenreaktionen
  • Eindringen (Infiltration) von Flüssigkeit/Zellen in das Gewebe der Lunge
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Lungenvernarbung (Lungenfibrose)
  • Entzündung der Lungenblässchen (Allergische Alveolitis)
  • Vermehrter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Lebertoxizität
  • Gallenabflussstörung (Cholestase)
  • Leberentzündung
  • Hautkrebs
  • Stachelzellkrebs der Haut
  • Weißer Hautkrebs
  • Geschwür der Haut
  • Schläfrigkeit
  • Übelkeit
  • Hautausschlag
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Anstieg der Leberenzyme


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 12 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung im Kühlschrank aufbewahrt werden!
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
ja
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Lagertemperatur
2 bis 8 Grad
Kühlkette
ja
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel
Packungsgröße
85x140x60 mm (LxHxB)
Gewicht
155 g

PDF-Dokumente
Kostenloser Download
Schulungsmaterial (Leitfaden)
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Letzte Aktualisierung:

26.05.2020

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service