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Beipackzettel


Beipackzettel von SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen

Verpackungsbild(Packshot) von SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen
Präparat:
SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen
PZN:
9282419
Packungsgröße:
50 Milliliter (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Lösung zum Einnehmen

Anbieter:

EurimPharm Arzneimittel GmbH
Saaldorf-Surheim
www.eurim.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Ethanol
  • Maiskeimöl
  • Propylenglycol
  • Macrogol glycerolhydroxystearat
  • DL-α-Tocopherol

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Ciclosporin gehört zur Gruppe der Immunsuppressiva. Ciclosporin verhindert die Freisetzung von entzündungsfördernden Botenstoffen (sogenannte Zytokine) und unterdrückt so das körpereigene Immunsystem.
Anwendungsgebiete
  • Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Organtransplantation
    - Behandlung der Abstoßungsreaktion bei Patienten, die zuvor bereits mit anderen Immunsuppressiva behandelt wurden
    - Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Transplantation von Knochenmark/Stammzellen
    - Vorbeugung und Behandlung einer Schädigung des Empfängers durch Spender-T-Lymphozyten (Graft-versus-host)
    - Behandlung einer Entzündung der mittleren Augenhaut (Uveitis)
    - Behandlung einer autoimmunen Entzündung der mittleren Augenhaut (Behcet-Uveitis)
    - Behandlung einer Nierenkomplikation (nephrotisches Syndrom)
    - Behandlung der schweren Schuppenflechte (Psoriasis)

Dosierung und Anwendung

Dosierung von SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Dazu verdünnen Sie das Arzneimittel in einem Glas mit Flüssigkeit (z.B. Fruchtsaft, kein Grapefruitsaft) und rühren um. Sofort nach dem Umrühren, sollten Sie die gesamte Flüssigkeit auf einmal austrinken.
Bei der Zubereitung sollte das Messbehältnis nicht mit der Flüssigkeit im Glas in Kontakt kommen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Benommenheit/Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls und zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Bluthochdruck ohne ärztliche Überwachung (unkontrollierte Hypertonie)
  • Infektion ohne ärztliche Überwachung (unkontrollierte Infektion)
  • Bösartiger Tumor
  • Schwere Lebererkrankung
  • Erhöhte Harnsäurewerte im Blut
  • Erhöhter Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie)
  • Alkoholsucht


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Arzneimittel enthält Alkohol und stellt somit ein Risiko für Leberkranke, Alkoholiker, Epileptiker, Hirngeschädigte, Schwangere, Stillende und Kinder dar.
  • Lösungsvermittler (z.B. Poly(oxyethylen)-Rizinusöle) können Magenverstimmung und Durchfall hervorrufen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Anstieg der Blutfettwerte
  • Zittern
  • Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Migräne
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Erhöhter Blutzuckerspiegel
  • Appetitlosigkeit
  • Erhöhte Harnsäurewerte im Blut
  • Erhöhter Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie)
  • Verminderter Magnesiumgehalt im Blut
  • Krampfanfall
  • Missempfindungen
  • Flüchtige, spontane Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Zahnfleischwucherung
  • Magengeschwür
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Hautentzündung mit Knötchen- und Pustelbildung (Akne vulgaris)
  • Vermehrte Behaarung (Hypertrichose)
  • Muskelschmerzen
  • Muskelkrampf
  • Fieber
  • Erschöpfung
  • Benommenheit
  • Brennendes Gefühl in Händen und Füßen
  • Magenschleimhautentzündung
  • Infektion des Magen-Darm-Traktes
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Hirnerkrankung
  • Reversibles Hirnödem mit Kopfschmerzen, Sehstörungen und Krampfanfällen
  • Verwirrtheit
  • Orientierungsstörung
  • Verminderte Reaktivität
  • Erregung
  • Schlaflosigkeit
  • Sehstörung
  • Blindheit durch Ausfälle in der Hirnrinde (Rindenblindheit)
  • Schwerste Bewusstseinsstörung (Koma)
  • Leichte Muskelerschlaffung
  • Koordinationsstörung infolge Kleinhirnschädigung
  • Allergischer Hautausschlag
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Gewichtszunahme
  • Gicht
  • Hörstörung
  • Gestörter Bewegungsablauf
  • Gehörverlust
  • Ataxie (Störung der Bewegungskoordination)
  • Ein- und Durchschlafstörung
  • Menstruationsstörung
  • Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
  • Ausbleibende Monatsblutung
  • Überwärmung
  • Hitzewallung


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Wechselwirkungen zwischen "SANDIMMUN Neoral Lösung zum Einnehmen" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf Grapefruit, grapefruitartige Früchte (z.B. Pomelo) und grapefruit- bzw. pomelohaltige Lebensmittel, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.

Bitte verzichten Sie auf natriumarme, kaliumhaltige Salzersatzprodukte, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.
Aufbewahrung
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
    • bei Raumtemperatur
    • vor Frost geschützt

aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 2 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!

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Letzte Aktualisierung:

05.02.2018

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service