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Beipackzettel


Beipackzettel von ESTRING 2 mg Vaginalinsert

Verpackungsbild(Packshot) von ESTRING 2 mg Vaginalinsert
Präparat:
ESTRING 2 mg Vaginalinsert
PZN:
3999978
Packungsgröße:
1 Stück (N3)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Vaginalring

Anbieter:

EurimPharm Arzneimittel GmbH
Saaldorf-Surheim
www.eurim.de

Aktiver Wirkstoff:

  • Estradiol 0,5-Wasser (2 mg pro 1 Ring) = Estradiol (Freigabe: 0,0075 Milligramm pro Tag pro 1 Ring)

Sonstige Bestandteile:

  • Silicon-Elastomere
  • Dimeticon
  • Bariumsulfat

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "ESTRING 2 mg Vaginalinsert" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.
Anwendungsgebiete
  • Lokale Behandlung von Estrogenmangelsymptomen in den Wechseljahren

Dosierung und Anwendung

Dosierung von ESTRING 2 mg Vaginalinsert

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Frauen in den Wechseljahren
    • Einzeldosis: 1 Vaginalring
    • Gesamtdosis: 1 Vaginalring
    • Zeitpunkt: im Abstand von 3 Monaten

Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Der Vaginalring wird in eine ovale Form gedrückt und so tief wie möglich in die Scheide eingeführt. Es platziert sich dann von selbst im oberen Scheidendrittel.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden. Die empfohlene maximale ununterbrochene Behandlungsdauer beträgt 2 Jahre.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen und vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von ESTRING 2 mg Vaginalinsert

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
  • Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
  • Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
  • Bösartiger Tumor der Gebärmutterschleimhaut
  • Ungeklärte vaginale Blutungen
  • Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Venöse thromboembolische Erkrankungen
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Venenthrombose)
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
  • Anfallsartige Schmerzen in der Herzgegend#Angina pectoris
  • Herzinfarkt
  • Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
  • Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)
  • Bestehende oder vermutete Schwangerschaft


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ESTRING 2 mg Vaginalinsert

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Vaginaler Ausfluss
  • Infektion der Harnwege
  • Infektion der oberen Atemwege
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Hitzewallungen
  • Bauchschmerzen
  • Unterleibsschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Beschwerden im Bereich vom Enddarm (After und Mastdarm)
  • Übelkeit
  • Blähungen
  • Juckreiz
  • Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Gelenkerkrankung
  • Gelenkschmerzen
  • Gelenkentzündung (Arthritis)
  • Gelenkabnutzung (Arthrose)
  • Rückenschmerzen
  • Blasenbeschwerden
  • Beschwerden im Vaginalbereich
  • Scheidenblutung
  • Entzündung der Scheide
  • Hefepilzinfektion (Candidose) im Genitalbereich
  • Juckreiz im Urogenitalbereich
  • Beschwerden der Brustdrüse
  • Brustschwellung
  • Brustvergrößerung
  • Brustschmerzen
  • Empfindlichkeit der Brüste
  • Grippeähnliche Symptome
  • Depression
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Krämpfe in den Beinen
  • Anormale Gebärmutterblutung
  • Schmierblutungen
  • Zwischenblutung
  • Brustwarzenabsonderung
  • Gewichtszunahme
  • Gewichtsabnahme
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Gestörtes sexuelles Verlangen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schwindelgefühl
  • Angst
  • Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Venenthrombose)
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Erkrankungen der Gallenblase
  • Hormonbedingte fleckige Hautfärbung (Chloasma)
  • Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
  • Hautausschlag
  • Änderungen der Menstruationsstärke
  • Veränderung von Gewebe des Gebärmutterhalses
  • Ödeme (Wassereinlagerungen)


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel
Packungsgröße
126x115x15 mm (LxHxB)
Gewicht
46 g

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Letzte Aktualisierung:

23.01.2019

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service