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Beipackzettel


Beipackzettel von CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten

Verpackungsbild(Packshot) von CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten
Präparat:
CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten
PZN:
5743326
Packungsgröße:
120 Stück (N3)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Filmtabletten

Anbieter:

betapharm Arzneimittel GmbH
Augsburg
www.betapharm.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose
  • Croscarmellose natrium
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Hypromellose
  • Magnesium stearat (pflanzlich)

Weitere Bestandteile

  • Talkum
  • Titandioxid
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Eisen(III)-oxid
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PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Produktabbildungen für CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Höhe: 6.0 mm
  • Breite: 8.5 mm
  • Tiefe: 16.0 mm
  • Masse: 646 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: ohne Kerbe
  • Spaltung: nein
Sonstige Merkmale (Prägungungen/Aufschrift)
"RDY" , "500"

Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Capecitabin ist ein Zytostatikum, das zur Gruppe der Antimetaboliten gehört. Antimetaboliten sind Verbindungen, die einem Metaboliten in seiner Struktur so ähnlich sind, dass sie als so genannter falscher Baustein anstelle des Metaboliten in die DNA/RNA eingebaut werden. Dies führt zur Störung der Zellteilung und des Stoffwechsels und in der Folge zu einer Hemmung des Tumorwachstums und zum Zelltod.
Anwendungsgebiete
  • Dickdarmkrebs (Stadium III) nach Operation, als ergänzende Behandlung
  • Metastasiertem Dickdarm-/ Mastdarmkrebs
  • Fortgeschrittener Magenkrebs, zur Erstlinienbehandlung
  • Brustkrebs (fortgeschrittenes Mammakarzinom oder Mammakarzinom mit Metastasen), nach Versagen einer vorangegangenen Chemotherapie
  • Brustkrebs (fortgeschrittenes Mammakarzinom oder Mammakarzinom mit Metastasen), nach Versagen einer vorangegangenen Behandlung mit anderen Arzneimitteln oder wenn eine weitere Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln (Anthracycline) nicht angezeigt ist

Dosierung und Anwendung

Dosierung von CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend der Körperoberfläche dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Beim Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Ihr Arzt kann im Verlauf der Behandlung Dosisanpassungen vornehmen. Für Dosisanpassungen und für einzelne Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schleimhautentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden, Blutungen und zu einer Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Bekannte Enzymstörung (Dihydropyrimidin-Dehydrogenase-Defizienz)
  • Stark verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Stark verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
  • Stark verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Schwere Leberfunktionsstörung
  • Schwere Nierenfunktionsstörung


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Ältere Patienten ab 60 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von CAPECITABIN beta 500 mg Filmtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Nebenwirkungen, die bei alleiniger Behandlung mit dem Arzneimittel aufgetreten sind:
  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Bauchschmerzen
  • Schmerzhafte Hautrötung und Schwellung an Händen u. Füßen (Hand-Fuß-Syndrom)
  • Schläfrigkeit
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Herpesvirus-Infektion
  • Nasen-Rachen-Entzündung
  • Infektion der unteren Atemwege
  • Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Flüssigkeitsmangel
  • Gewichtsabnahme
  • Schlaflosigkeit
  • Depression
  • Kopfschmerzen
  • Schlafsucht
  • Schwindelgefühl
  • Missempfindungen
  • Störung des Geschmacks
  • Tränende Augen
  • Bindehautentzündung
  • Reizung des Auges
  • Entzündung von Venen durch Blutpfropf (Thrombophlebtis)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Nasenbluten
  • Husten
  • Laufende Nase
  • Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  • Verstopfung
  • Beschwerden im Oberbauch
  • Verdauungsbeschwerden
  • Entweichen von Darmgasen
  • Mundtrockenheit
  • Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Abweichende Leberfunktionswerte
  • Hautausschlag
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
  • Trockene Haut (Xerodermie)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Verstärkte Hautfärbung durch mehr Hautfarbstoff (Hyperpigmentierung)
  • Fleckiger Hautausschlag (makulöser Hautauschlag)
  • Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
  • Hautentzündung
  • Störung der Hautfärbung (Pigmentstörung)
  • Nagelerkrankung
  • Schmerzen im Arm oder im Bein
  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • Wassereinlagerung an Armen und Beinen (periphere Ödeme)
  • Unwohlsein
  • Brustkorbschmerzen
  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • Infektion der Harnwege
  • Entzündung des Unterhautzellgewebes (Zellulitis)
  • Mandelentzündung
  • Infektiöse Halsentzündung
  • Hefepilzinfektion (Candidose) der Mundschleimhaut
  • Grippe
  • Infektiöse Entzündung des Magen-Darm-Traktes
  • Pilzinfektion
  • Infektion
  • Abszess an einem Zahn
  • Gutartige Fettgewebsgeschwulst (Lipom)
  • Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
  • Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie)
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Blutarmut durch schnelleren Abbau roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
  • Gerinnungszeit des Blutes verlängert (INR erhöht)
  • Verlängerung der Blutgerinnungszeit (Prothrombinzeit)
  • Überempfindlichkeit
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
  • Appetitstörung
  • Mangelversorgung an Nahrung
  • Erhöhte Fettkonzentration im Blut (Hypertriglyzeridämie)
  • Verwirrtheit
  • Panikattacke
  • Emotionale Niedergeschlagenheit mit Unglücklichsein
  • Vermindertes sexuelles Verlangen
  • Zentrale Sprachstörung
  • Eingeschränktes Erinnerungsvermögen
  • Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)
  • Ohnmachtsanfall
  • Gleichgewichtsstörung
  • Störung des Empfindens und Wahrnehmens (Gefühlsstörung)
  • Lokale Neuropathie
  • Verminderte Sehschärfe
  • Doppeltsehen
  • Drehschwindel
  • Ohrenschmerzen
  • Brustenge bei körperlicher Ruhe (instabile Angina pectoris)


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel

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Letzte Aktualisierung:

03.09.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service