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ATARAX 25 mg Filmtabletten

ATARAX 25 mg Filmtabletten
Präparat:
ATARAX 25 mg Filmtabletten
PZN:
6726985
Packungsgröße:
50 Stück (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Filmtabletten

Anbieter:

axicorp Pharma GmbH
Friedrichsdorf
www.axicorp.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Magnesium stearat
  • Siliciumdioxid
  • Macrogol 400

Weitere Bestandteile

  • Titandioxid
  • Hypromellose

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "ATARAX 25 mg Filmtabletten" zu erfahren.

Bitte beachten Sie: Die Angaben können sich im Einzelfall von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Beachten Sie daher auch die Packungsbeilage Ihres Arzneimittels oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Unsere Datenbank gibt hier nicht die Gebrauchsinformation aus, die Sie als Packungsbeilage Ihres Medikaments finden. Die Informationen stammen aus der Datenbank der Avoxa-Mediengruppe, die auch Ihre Apotheke nutzt, und basieren auf dem Wirkstoff des ausgewählten Arzneimittels.

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Wirkung

Wirkungsweise

Wirkungsweise beschreibt den Wirkungsmechanismus/die Wirkungsmechanismen des/der im Fertigarzneimittel enthaltenen Wirkstoffes/Wirkstoffe.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hilft bei Allergien, stillt den Juckreiz und wirkt außerdem angstlösend und schlaffördernd. Er unterdrückt die Wirkung der körpereigenen Substanz Histamin.
Histamin spielt als Art Botenstoff im Körper eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und allergischen Reaktionen. Durch die Blockade dieses Botenstoffes wird der allergische Reaktionsablauf unterbrochen. Zusätzlich wird im Gehirn die anregende Histamin-Wirkung unterdrückt, dadurch entstehen die beruhigenden Eigenschaften des Wirkstoffes.
Anwendung

Anwendungsgebiete von ATARAX 25 mg Filmtabletten

- Angst
- Spannungsgefühl
- Unruhe
- Schlafstörungen, zur Kurzzeitbehandlung
- Beruhigung vor Operationen oder diagnostischen Eingriffen
- Juckreiz bei Nesselausschlag
- Juckreiz bei Neurodermitis
Das Arzneimittel sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Schlafstörung schwerwiegend und durch andere Maßnahmen, wie durch Beseitigung der Ursache kurzfristig nicht zu beheben ist.
Gegenanzeigen

Gegenanzeigen von ATARAX 25 mg Filmtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Engwinkelglaukom

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Atemschwäche
- Kreislaufschwäche
- Herzrhythmusstörungen
- Hirnschäden
- Neigung zu Krampfanfällen
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 11 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ATARAX 25 mg Filmtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Erbrechen
  - Durchfälle
  - Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Appetitsteigerung
- Appetitlosigkeit
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
  - Schlaflosigkeit
  - Erregung
  - Unruhe
  - Spannungsgefühl
  - Alpträume
  - Delirium (Verwirrtheit)
  - Halluzinationen
  - Zittern
- Sehstörungen, wie:
  - Verschwommenes Sehen
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- Gefühl der ""verstopften Nase""
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
- Pulsbeschleunigung
- Herzrhythmusstörungen
- Störungen beim Wasserlassen
- Leberfunktionsstörungen, wie:
  - Gallestauung mit Entwicklung einer Gelbsucht

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise

Wichtige Hinweise zu ATARAX 25 mg Filmtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Wechselwirkungen, Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

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Wechselwirkungen zwischen "ATARAX 25 mg Filmtabletten" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf alkoholische Getränke und Speisen, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.
Dosierung und Anwendungshinweise

Dosierung von ATARAX 25 mg Filmtabletten

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Angst-, Spannungs- und Unruhezustände:

  • Kinder ab 11 Jahren und Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1/2-1 Tablette / 2-3 mal täglich (1 1/2-3 Tabletten pro Tag)
    • Zeitpunkt: morgens und abends, evtl. auch mittags, vor der Mahlzeit

Schlafstörungen, zur Kurzzeitbehandlung:

  • Kinder ab 11 Jahren und Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 1/2-3 Tabletten / 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: vor dem Schlafengehen (ca. 30 Minuten davor)

Nach der Einnahme sollte eine ausreichende Schlafdauer gewährleistet sein.

Beruhigung vor Operationen oder diagnostischen Eingriffen - einmalige Gabe:

  • Kinder von 6-10 Jahren
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1 Tablette / 1 Tablette
    • Zeitpunkt: abends, vor dem Eingriff, vor der Mahlzeit
  • Kinder ab 11 Jahren und Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 2 Tabletten / 2 Tabletten
    • Zeitpunkt: abends, vor dem Eingriff, vor der Mahlzeit

Juckreiz bei Nesselausschlag oder Neurodermitis:

  • Kinder von 6-10 Jahren
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1/2-1 Tablette / 2-3 mal täglich (1-2 Tabletten pro Tag)
    • Zeitpunkt: morgens und abends, evtl. auch mittags, vor der Mahlzeit
  • Kinder ab 11 Jahren und Erwachsene
    • Einzel-/Gesamtdosis: 1/2-1 Tablette / 2-3 mal täglich (1 1/2-3 Tabletten pro Tag)
    • Zeitpunkt: morgens und abends, evtl. auch mittags, vor der Mahlzeit

Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Anwendungshinweise

Beschreibt die korrekte Anwendung des Arzneimittels und wie lange das Arzneimittel angewendet werden sollte/darf.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Zittern, Erregung, Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen und Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Bearbeitungsstand

Bearbeitungsstand

Datum der letzten Aktualisierung
20.01.2010
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Wichtige Hinweise
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Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation, die Ihrem Medikament beiliegt, vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:  Informationsgrundlage ist das Datenangebot von ABDATA Pharma-Daten-Service