Lausbefall

Es gibt verschiedene Arten von Läusen: Kopfläuse, die besonders bei Kindern vorkommen, Filzläuse und Kleiderläuse. Wie lassen sie sich bekämpfen? Mehr zu Vorbeugung, Symptomen und Therapie

aktualisiert am 18.01.2018

Lästige Plagegeister: Kopfläuse


Lausbefall - kurz zusammengefasst

Mit Kopfläusen steckt man sich meist durch engen Kopf-zu-Kopf-Kontakt an. Filzläuse werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen. Filzläuse können aber wie Kleiderläuse auch über gemeinsam benutzte Wäsche und Textilien übertragen werden. Bei Kopfläusen gilt eine Infektion über gemeinsam genutzte Gegenstände wie Haarbürsten und Mützen als theoretisch möglich. In der Praxis ist dies jedoch unwahrscheinlich. Gegen alle Läusearten gibt es Wirkstoffe, die die Parasiten abtöten.

Was ist Lausbefall?

Läuse sind Parasiten, die sich vom menschlichen Blut ernähren. Es sind flügellose, flache, nur zwei bis drei Millimeter große Insekten. In unseren Breiten am häufigsten sind Kopfläuse (Pediculus humanus capitis). Relativ selten treten in Deutschland Filzläuse (Phthirus pubis) und Kleiderläuse (Pediculus humanus corporis) auf.

Läuse können weder fliegen noch springen, jedoch schnell krabbeln. Sie verfügen über drei mit Krallen besetzte Beinpaare, mit denen sie sich an die Haare klammern, um dort ihre Eier anzukleben. Mit bloßem Auge sind die Parasiten bei genauem Hinsehen gerade noch zu erkennen und zwar als durchsichtige bis hellbraune bewegliche Punkte.

Lausbefall zu erkennen ist daher nicht immer einfach. Intensiver Juckreiz an den Stellen, an denen eine Laus Blut gesaugt hat und der Nachweis von Eiern sind gute Hinweise. Lausbefall endet nicht von alleine, vielmehr müssen die Parasiten durch geeignete Therapiemaßnahmen komplett beseitigt werden.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.