Passionsblume – kurz erklärt

Die Passionsblume (Passiflora incarnata) kann das Einschlafen erleichtern und nervöse Unruhe lindern. Sie wird meist mit ähnlich wirkenden Heilkräutern in Kombination angewendet.

Passionsblume

Passionsblume

Welche Inhaltsstoffe kommen in der Passionsblume vor?

Als pflanzliche Arznei dient das Kraut, also alle Pflanzenbestandteile außer der Wurzel. Es enthält Flavonoide, unter anderem die Substanzen Isovitexin und Schaftosid. Außerdem kommen Zuckerstoffe und geringe Mengen an ätherischem Öl vor.

Gegen was hilft die Passionsblume?

  • Angst, nervöse Unruhe, Schlaf

Zubereitungen aus Passionsblumenkraut haben angstlösende und beruhigende Eigenschaften – das zeigen Laborversuche. Welche Inhaltsstoffe die Wirkungen hervorrufen, konnten Forscher bislang noch nicht klären. Ebenso ist über den Wirkmechanismus wenig bekannt. Versuche weisen daraufhin, dass Passionsblume mit Botenstoffen im Gehirn wechselwirkt.

Laut Studien können Passionsblumenextrakte bei nervöser oder ängstlicher Unruhe und Reizbarkeit hilfreich sein. Die Heilpflanze kann auch das Einschlafen erleichtern. Hierfür wird sie meist mit ähnlich wirkenden Kräutern wie Baldrian oder Hopfen kombiniert.

Derzeit sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Wichtig: Lassen Sie sich zu Dosierung, Anwendung und unerwünschten Effekten der Heilpflanze in der Apotheke beraten.

Quellen:

Wichtl M: Teedrogen und Phytopharmaka. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2016

20302281_962ad3ae8d.IRWUBPROD_I204.jpeg

Welche Pflanzen gegen Nervosität helfen

Gegen Anspannung ist nicht nur ein Kraut gewachsen, sondern gleich mehrere. Wie Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Lavendel, Melisse und Passionsblume gegen innere Unruhe helfen – früher und heute

-