Lieber ab und an ein wenig bewegen anstatt ständig auf der Couch sitzen – das ist nicht nur gesund für Herz und Kreislauf, sondern kann auch Atemaussetzern während des Schlafs vorbeugen. Wer sich im Alltag mehr körperlich betätigt, reduziert laut Deutscher Lungenstiftung sein Risiko für Schlafapnoe. Selbst leichte Aktivität ist besser als keine – und aufstehen besser als sitzen.

Die Experten beziehen sich auf eine neue Studie aus den USA, deren Zusammenfassung in der Fachzeitschrift «European Respiratory Journal» vorgestellt wurde. Darin ausgewertet: Die Daten von rund 119 000 Frauen und 19 000 Männern.

Alter, Alkohol und Schlafmittel erhöhen das Risiko

Schlafapnoe ist eine Atemstörung, bei der die Atemwege, genauer der Rachenraum, verengt sind. Betroffene schnarchen laut und leiden unter mehreren Atemaussetzern pro Stunde, die zwischen zehn Sekunden und bis zu einer Minute dauern können. Eine Ursache kann ein fortgeschrittenes Alter sein, dass die Muskeln im Rachenraum erschlaffen lässt.

Auch Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum sowie die Einnahme von Schlaftabletten und Beruhigungsmitteln können das Risiko erhöhen, genauso wie Fettgewebe in der Folge von Übergewicht: Es engt den Rachenraum ein. Lesen Sie hier mehr über die Symptome und Langzeitfolgen und neue Therapieansätze bei Schlafapnoe.