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Beipackzettel


Beipackzettel von MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten

Verpackungsbild(Packshot) von MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten
Präparat:
MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten
PZN:
5011847
Packungsgröße:
21 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Überzogene Tabletten

Anbieter:

APONTIS PHARMA GmbH & Co. KG
Monheim am Rhein

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose-1-Wasser
  • Saccharose
  • Maisstärke
  • Povidon K25
  • Magnesium stearat (pflanzlich)

Weitere Bestandteile

  • Talkum
  • Calciumcarbonat
  • Macrogol 6000
  • Titandioxid
  • Povidon K90
  • Glycerol 85%
  • Montanglycolwachs

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Durchmesser: 5.6 mm
  • Höhe: 3.9 mm
  • Masse: 91 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: ohne Kerbe
  • Spaltung: nein
Wirkung
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Cyproteron: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Gestagen (Gelbkörperhormon). Bei der Frau bewirkt das Gestagen u.a. eine Wachstumshemmung der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut, eine Hemmung des Transports der Spermien und eine Hemmung des Eisprungs.Zusätzlich besitzt Cyproteron antiandrogene Eigenschaften wie Hemmung des Geschlechtstriebs, Verminderung der Talgdrüsenaktivität und Verhinderung männlicher Wachstumsimpulse auf das Prostatagewebe.

Ethinylestradiol: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Estrogen.
Estrogen bewirkt u.a. den zyklischen, schwangerschaftsvorbereitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und fördert den Transport der Spermien in die Gebärmutter.
Ethinylestradiol hemmt insbesondere die Eireifung im Eierstock. Weiterhin unterdrückt es die Eisprung auslösenden Hormone und wirkt somit schwangerschaftsverhütend.
Meist wird Ethinylestradiol in Kombination mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) eingesetzt.
Anwendungsgebiete
  • Behandlung von mäßig schwerer bis schwerer Akne und/oder vermehrter männlicher Behaarung (Hirsutismus) bei Frauen im gebärfähigen Alter.
  • Schwangerschaftsverhütung

Dosierung und Anwendung

Dosierung von MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten

Allgemeine Dosierempfehlung (1.-21. Tag):

  • Frauen im gebärfähigen Alter
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: immer zur gleichen Tageszeit, im Abstand von 24 Stunden

Dosierung bei Erbrechen und/oder Durchfall: Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Einnahmezyklus: Täglich 1 Tablette für 21 aufeinanderfolgende Tage. Mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Packung wird nach einer 7-tägigen Einnahmepause begonnen. Dieser Einnahmezyklus wird wiederholt, solange eine Behandlung erforderlich ist. Die Zeit bis zur Linderung der Symptome beträgt mindestens 3 Monate. Es wird empfohlen, die Behandlung 3-4 Zyklen nach dem vollständigen Abklingen der Akne zu beenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen und vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Bei einer einmaligen vergessenen Einnahme sollte eine zweite Einnahme innerhalb von 12 Stunden erfolgen. Ist dies nicht möglich, treffen Sie zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen, z.B. Kondome und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Gleichzeitige Anwendung eines anderen hormonalen Arzneimittels zur Schwangerschaftsverhütung
  • Bestehende oder vorausgegangene Venenthrombose
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Gefäßverschluss durch z.B. Blutpfropf (Embolie)
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Arterienthrombose)
  • Herzinfarkt
  • Brustenge (Angina pectoris)
  • Vorübergehende Durchblutungsstörung der Hirngefäße
  • Schlaganfall
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Bluthochdruck (schwer)
  • Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Venenthrombose)
  • Erbliche Blutarmut (Sichelzellenanämie)
  • Lebererkrankung (schwere)
  • Gutartiger Tumor der Leber
  • Bösartiger Tumor der Leber
  • Scheidenblutung ungeklärter Ursache
  • Schmierblutung ungeklärter Ursache
  • Migräne
  • Raucherinnen
  • Krebserkrankung der Genitalorgane oder der Brust (hormonell bedingt)
  • Gelbsucht während der Schwangerschaft
  • Juckreiz (Pruritus) während der Schwangerschaft
  • Autoimmune Hauterkrankung in der Schwangerschaft (Pemphigoid gestationis)
  • Ohrverknöcherung (mit Verschlechterung in vorangegangenen Schwangerschaften)
  • Bestehender Schwangerschaftswunsch
  • Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)
  • Tumor des Zentralnervensystems (meist gutartig)


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Emotionale Niedergeschlagenheit mit Unglücklichsein
  • Stimmungsschwankung
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Brustschmerzen
  • Brustspannungen
  • Gewichtszunahme
  • Wasseransammlung
  • Vermindertes sexuelles Verlangen
  • Migräne
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Hautausschlag
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Vergrößerung der Brust
  • Überempfindlichkeit
  • Gesteigertes sexuelles Verlangen
  • Kontaktlinsenintoleranz
  • Gefäßverschluss durch z.B. Blutpfropf (Embolie)
  • Autoimmune Gefäßentzündung mit roten Knötchen (Erythema nodosum)
  • Gefäßentzündung mit Hautablösung (Erythema multiforme)
  • Scheidensekretsveränderungen
  • Brustwarzenabsonderung
  • Gewichtsabnahme
  • Verschlimmerung einer Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
  • Erhöhte Fettkonzentration im Blut (Hypertriglyzeridämie)
  • Verschlimmerung von unwillkürlichen Bewegungen der Gliedmaßen, des Gesichts oder Rumpfes (Chorea)
  • Blutdruckanstieg
  • Leberfunktionsstörungen
  • Hormonbedingte fleckige Hautfärbung (Chloasma)
  • Stark abgeschwächte Menstruationsblutung
  • Zwischenblutung#Durchbruchblutung
  • Durch hormonelle Verhütung verursachte Blutung (Abbruchblutung)
  • Ausbleibende Regelblutung nach dem Absetzten des Arzneimittels
  • Darmentzündung (Morbus Crohn)
  • Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Wechselwirkungen zwischen "MOREA Sanol 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf das Rauchen während der Anwendung des Arzneimittels, da sonst das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenembolien erhöht sein kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
keine Angabe
Feuchteempfindlichkeit
keine Angabe
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
keine Angabe
Lagerempfindlichkeit
keine Angabe
Verpackungsart
keine Angabe

PDF-Dokumente
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Letzte Aktualisierung:

13.08.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service