Königskerze – kurz erklärt

Es gibt drei Königskerzenarten, die arzneilich genutzt werden: die Großblumige Königskerze (Verbascum densiflorum), die Gemeine (Verbascum phlomoides) und die Kleinblütige Königskerze (Verbascum thapsus). Alle enthalten Schleimstoffe, die bei einer Erkältung den Rachen beruhigen können.

Königskerze

Königskerze

Welche Inhaltsstoffe kommen in der Königkserze vor?

Alle drei Arten weisen ähnliche Inhaltsstoffe auf, die auch in vergleichbaren Mengen vorliegen. Als Arznei werden Königskerzenblüten verwendet. Sie enthalten zu etwa drei Prozent Schleimstoffe. Daneben kommen sogenannte Iridoide vor, zum Beispiel die Substanzen Aucubin und Catalpol. Außerdem finden sich Triterpensaponine, unter anderem der Stoff Verbascosaponin.

Gegen was hilft Königskerze?

  • Halsweh, Heiserkeit, Husten

Für die Wirkungen der Königskerze sind die Schleimstoffe und die Triterpensaponine verantwortlich. Die Schleimstoffe legen sich wie eine Art schützender Film über die Schleimhaut in Mund und Rachen. Dadurch beruhigen sie diese und können Halsschmerzen ebenso wie trockenen Reizhusten lindern. Die Saponine sollen dagegen zähes Sekret lösen, das sich in den Atemwegen festgesetzt hat. Ein Tee aus Königskerzenblüten kann daher die Beschwerden lindern, die eine Erkältung hervorruft.

Wichtig: Lassen Sie sich zu Dosierung, Anwendung und unerwünschten Effekten der Heilpflanze in der Apotheke beraten.

Quellen:

Wichtl M: Teedrogen und Phytopharmaka. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2016

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