Bei Fragen zum Umgang mit Alkohol, Drogen, Glücksspielen oder digitalen Medien können sich Betroffene und Angehörige von Betroffenen auf www.suchtberatung.digital mit einem frei wählbaren Nutzernamen registrieren. Im Rahmen der Registrierung werden auch Postleitzahl, Alter und Geschlecht erfasst. Diese Angaben sind wichtig, um eine passende Beratungsstelle und die entsprechenden Berater:innen finden zu können. Die Beratung selbst erfolgt auf Wunsch komplett anonym, zum Beispiel per Textchat oder Nachricht. Es sind aber auch Videocalls sowie eine persönliche Beratung vor Ort möglich. Zudem können die Berater:innen interaktive Übungen wie etwa ein Konsumtagebuch freischalten. Das soll helfen, das eigene (Sucht-)Verhalten besser kennenzulernen. Das Beratungs-Angebot ist für die Nutzer:innen völlig kostenlos.

Die DigiSucht Plattform wird aktuell im Rahmen einer Modellphase getestet und geprüft. Insgesamt beteiligen sich über 40 Suchtberatungsstellen aus 13 Bundesländern an dem Projekt, das noch bis Ende September 2023 läuft und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wird. An der Entwicklung und Umsetzung von DigiSucht sind Expert:innen unter anderem aus Suchtberatungsstellen, Landesstellen für Suchtfragen sowie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) beteiligt. Weitere Beratungsstellen sollen bis zum Ende der Modellaufzeit angeschlossen werden.

-