Verhalten ändern, Gedankenmuster überprüfen, Kompetenzen zur Lösung von Problemen entwickeln oder Achtsamkeit üben: All das sind wichtige Aspekte bei der Behandlung von Depressionen. Das Programm deprexis unterstützt dabei digital und kann ab März von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen auf Rezept verordnet werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat das Online-Programm in den Katalog der sogenannten "Apps auf Rezept" aufgenommen, da wissenschaftliche Studien seinen Nutzen für Menschen mit leichten bis mittelschweren Depressionen belegen.

Ab dem 1. März 2021 erstatten gesetzliche Krankenkassen die Kosten  vollständig. "Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgung von  Patienten mit Depressionen in Deutschland zu verbessern", sagt Oliver  Kirst, Geschäftsleiter der Servier Deutschland GmbH, die das Programm  vertreibt.

Die Liste aller von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen  verschreibbaren digitalen Gesundheitsanwendungen finden Sie hier.