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Trichomonaden-Infektion: Diagnose

Der Arzt stellt die Verdachtsdiagnose anhand der Symptome. Zusätzlich fertigt er einen Abstrich von Scheidensekret an, um die Trichomonaden unter dem Mikroskop nachzuweisen

03.03.2014
Mann schaut durch ein Mikroskop

Im Scheidenabstrich unter dem Mikroskop kann der Arzt die Trichomonaden eventuell sehen


Die Symptome einer Trichomonaden-Infektion sind ein erster Hinweis auf die Erkrankung. Genaueres zu den Beschwerden lesen Sie im Kapitel "Symptome".

Um die Verdachtsdiagnose abzusichern, entnimmt der Arzt einen Abstrich vom Vaginalsekret, den er unter einem Mikroskop begutachtet. Entsprechend kann er auch einen Abstrich vom Harnröhrensekret (Urethralsekret) des Mannes untersuchen. Die Trichomonaden lassen sich im mikroskopischen Bild an ihrer birnenartigen Form, den langen, peitschenartigen Geißeln und ihrer torkelnden Bewegung erkennen.

Zusätzlich kann der Arzt im Abstrich auch den pH-Wert in der Scheide messen. Ein pH-Wert über 6,0 ist ebenfalls charakteristisch für eine Trichomoniasis.

Außerdem wird der Arzt weitere, möglicherweise gleichzeitig vorhandene Erreger bestimmen beziehungsweise andere Infektionsarten ausschließen, etwa einen Befall mit Chlamydien, Gonokokken oder Erregern der Syphilis.