Kohl: Neun Rezepte, die nicht nur im Winter schmecken

In der Küche sind die vitaminreichen Köpfe raffinierte Verwandlungskünstler. Ob rot, grün oder weiß – Kohl schmeckt als Salat, Suppe, Beilage und Hauptgericht

von A. Karl, 13.01.2012

Kohlgemüse schmeckt super und ist gesund


Keine andere Gemüsefamilie ist so vielfältig. Ob Brokkoli, Rosenkohl, Kohlrabi, Rotkohl, Wirsing, Blumenkohl oder Weißkohl – die beliebten Köpfe sind nicht nur Top-Vitaminlieferanten für den Winter. Sie sind auch reich an Mineralstoffen sowie an sekundären Pflanzenstoffen, die das Immunsystem stärken.

Dazu gehören beispielsweise die Carotinoide (Provitamin A) sowie die Senföle, die dem Kohl das typische Aroma geben. Alle Kohlsorten haben außerdem einen hohen Ballaststoffgehalt, der die Verdauung fördert.

Küchentipps:

  • Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben am besten erhalten, wenn Sie Kohl als Rohkost servieren. Um ihn bekömmlicher zu machen, können Sie ihn für Salate kurz blanchieren. Manche Sorten wie beispielsweise Grünkohl oder Rosenkohl müssen jedoch gegart werden.
  • Zarte Sorten wie Blumenkohl, Kohlrabi oder Brokkoli sind am bekömmlichsten und deshalb auch für Menschen mit empfindlichem Darm oder für Kleinkinder am besten geeignet. Kümmel oder Fenchel als Würzzutaten verhindern Blähungen.
  • Kurze Garzeiten schonen die wertvollen Inhaltsstoffe und das Aroma. Der typische Geruch, den vor allem Kinder oft ablehnen, entsteht nämlich erst nach längerem Kochen. Gegarter Kohl sollte noch Biss und eine appetitliche Farbe haben. Etwas Butter, Öl oder Rahm macht die Carotinoide besser verwertbar.

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