Netzhautablösung: Diagnose

Wer die Symptome einer Netzhautablösung bemerkt, sollte umgehend zum Augenarzt gehen. Der nimmt üblicherweise eine Augenspiegelung mit medikamentös erweiterter Pupille vor, um die Netzhaut zu untersuchen

aktualisiert am 16.01.2014

Um zu erkennen, ob sich die Netzhaut abgelöst hat, muss der Augenarzt eine Augenspiegelung (hier eine indirekte Augenspiegelung) machen


Da sich die Netzhaut (Retina) im hinteren Bereich des Auges befindet, kann der Augenarzt sie nicht mit bloßem Auge untersuchen. Er inspiziert die Netzhaut durch eine Augenspiegelung (Ophthalmoskopie). Dazu verabreicht der Arzt zunächst Augentropfen mit einem Mittel, das die Pupille erweitert.

Anschließend blickt er mit einem Vergrößerungsglas – ähnlich einer Lupe – durch die weitgestellte Pupille. Mithilfe einer Lichtquelle kann er nun den Augenhintergrund ausleuchten und Veränderungen auf der Netzhaut erkennen. Hat sich diese gelöst, sind zum Beispiel häufig graue, aufgeworfene Falten sichtbar. Auch Risse und Löcher weisen charakteristische Strukturen auf.

Verdecken Blutungen im Glaskörper die Sicht auf die Netzhaut, kann der Augenarzt ein Ultraschallgerät verwenden, um Veränderungen auf der Retina zu erkennen.