Diabetes Ratgeber

Unter dem Begriff Risikofaktoren verstehen Mediziner Umstände oder Gegebenheiten, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, eine bestimmte Krankheit zu bekommen. Liegt ein Risikofaktor vor, bedeutet das aber nicht zwangsläufig, dass die Krankheit ausbricht. So ist Übergewicht zwar zum Beispiel ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes. Dennoch entwickelt nicht jeder Übergewichtige einen Diabetes. Umgekehrt können Menschen Krankheiten entwickeln, ohne bekannte Risikofaktoren dafür besitzen.

Weitere Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes sind neben Übergewicht vor allem ein Mangel an Bewegung sowie eine erbliche Veranlagung. Auch hier gilt: Wer in der engen Verwandtschaft mindestens einen Patienten mit Typ-2-Diabetes kennt, muss trotz der genetischen Vorbelastung nicht zwangsläufig daran erkranken. Mit einem gesunden Lebensstil lässt sich das persönliche Risiko senken.

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Unklar sind die genauen Risikofaktoren für Typ-1-Diabetes. Die Gene spielen eine gewisse Rolle, wenn auch in geringerem Umfang als bei Typ 2. Daneben diskutieren Forscher noch eine Reihe von weiteren möglichen Risikofaktoren. Was aber genau zu Typ-1-Diabetes führt, ist noch ungewiss.

Weitere Risikofaktoren für schwere Krankheiten

  • Risikofaktoren für einen Herzinfarkt: Zum Beispiel Rauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Arteriosklerose, Diabetes
  • Risikofaktoren für Bluthochdruck: Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum, Salzkonsum, Rauchen, Schlafapnoe-Syndrom, Stress
  • Risikofaktoren für bestimmte Krebskerkrankungen: Unter anderem Rauchen, Alkoholgenuss, Übergewicht, Bewegungsmangel
  • Risikofaktoren für einen Schlaganfall: Vor allem Vorhofflimmern, Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, Rauchen

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Diabetes mellitus Typ 2

Bei einem Typ-2-Diabetes sind die Zuckerwerte im Blut erhöht. Unbehandelt kann die Erkrankung akute Stoffwechselentgleisungen und gesundheitliche Langzeitschäden nach sich ziehen. Ein veränderter Lebensstil und eine Behandlung mit Medikamenten können das verhindern