Baby und Familie

Die Baby-Massage ist eine wunderbare Art, mit seinem Kind in Kontakt zu kommen. „Es ist gut, schon früh damit anzufangen“, rät Anja Jablonski-Sacher, Kursleiterin für Baby-Massage an der Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein in München. Babys gewöhnen sich daran, regelmäßig massiert zu werden. Mit der indischen Massage, die wir hier vorstellen, startet Jablonski-Sacher in ­ihren Kursen meist bei Babys ab acht Wochen nach Geburt. Für die Massage empfiehlt die Expertin biologische, naturbelassene Pflanzen­öle. Mineralöle, Parfum und Konservierungsstoffe gehören nicht auf Babyhaut. Am besten ist, wenn das Kind bei der Mas­sage nackt sein darf. Sorgen um die richtige Technik bräuchten sich Eltern nicht zu machen, beruhigt Jablonski-Sacher: „Wichtiger als die Technik: Schauen Sie, was für Ihr Baby angenehm ist, und massieren Sie es nicht gegen seinen Willen.“ Achtet man auf die Signale des Kindes, steht einem schönen Mas­sage-­Erlebnis nichts im Wege!“

Wann besser nicht massieren?

Ist das Kind krank, frisch geimpft, müde oder hungrig, sollte nicht massiert werden. Bei Nabel- oder Leistenbruch lassen Sie Brust-, Bauch- und Beckenbereich aus. Bei Pilzinfektionen im Windelbereich (Windelsoor): betroffene Stellen nicht massieren und die Windel anlassen.

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