Wer braucht einen Mundschutz?

In der Corona-Krise tragen viele Menschen einen Mundschutz. Ein Mundschutz ist wie eine Maske. Der Mundschutz kann andere Menschen vor einer Ansteckung mit dem neuen Corona-Virus schützen. Aber wer braucht so einen Mundschutz? Das regeln die 16 Bundesländer in Deutschland jeweils unterschiedlich. Informieren Sie sich deshalb über die Regeln in Ihrem Bundesland.

In allen Bundesländern gilt: Sie müssen einen Mund-Nasen-Schutz in bestimmten Bereichen tragen:

  • in Läden
  • an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • in Innenstädten
  • am Arbeitsplatz
  • beim Friseur

Sie tragen einen Mundschutz? Halten Sie trotzdem Abstand zu anderen Personen. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht.

Hinweis: Der Mindestabstand zu anderen Personen kann nicht eingehalten werden? Dann müssen Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch Kinder ab 6 Jahren sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

So können Sie sich vor einer Ansteckung mit dem neuen Corona-Virus schützen:

  • Waschen Sie sich regelmäßig und sorgfältig die Hände. Waschen Sie die Hände für 30 Sekunden. Verwenden Sie Seife.
  • Fassen Sie sich vor dem Händewaschen nicht ins Gesicht. Waschen Sie sich erst Ihre Hände.
  • Halten Sie 2 Meter Abstand zu anderen Personen.

Sie glauben: Ich habe mich mit dem neuen Corona-Virus angesteckt? Dann bleiben Sie unbedingt zu Hause! Rufen Sie Ihren Hausarzt an. Der Hausarzt sagt Ihnen dann: Das müssen Sie jetzt tun.

Welche Arten von Mundschutz gibt es?

Das neue Corona-Virus wird durch Tröpfchen-Infektion auf andere Personen übertragen. Das bedeutet: Durch Husten oder Niesen können sich die Viren verbreiten. Betroffene Personen tragen einen Mundschutz? Dann können sich die Tröpfchen beim Husten oder Niesen nicht so leicht auf andere Personen übertragen.


Aktuell gilt in allen Bundesländern: Sie müssen einen medizinischen Mundschutz tragen. Ein medizinischer Mundschutz ist zum Beispiel:

  • FFP2-Maske ohne Ventil

Sie können auch eine FFP3-Maske oder eine FFP4-Maske tragen.

  • Mund-Nasen-Schutz

Der Mund-Nasen-Schutz heißt auch: Chirurgische Maske oder OP-Maske.

Es gibt auch andere Arten von Mundschutz. Diese Arten von Mundschutz schützen aber nicht vor dem Corona-Virus. Deshalb dürfen Sie diese Arten von Mundschutz aktuell nicht tragen. Andere Arten von Mundschutz sind zum Beispiel:

  • Mund-Nasen-Bedeckungen

Die Mund-Nasen-Bedeckung heißt auch: Alltagsmaske.

  • FFP-Masken mit Ventil

Durch das Ventil kann die Atemluft beim Ausatmen nach draußen.

  • Gesichtsvisiere

Gesichtsvisiere schützen das Gesicht vor Spritzern und Tröpfchen. Gesichtsvisiere filtern aber die Luft nicht. Eine Person trägt ein Gesichtsvisier? Dann kann sich diese Person mit dem Corona-Virus anstecken.

Mund-Nasen-Schutz

Ein Mund-Nasen-Schutz hält Tröpfchen zurück. Ein Mund-Nasen-Schutz kann andere Personen vor einer möglichen Ansteckung schützen. Andere Namen dafür sind auch: Chirurgische Maske oder OP-Maske.

Ein Mund-Nasen-Schutz muss dicht am Gesicht anliegen. Trotzdem kann Luft an der Seite des Mundschutzes eindringen. So kann sich eine Person bei anderen Menschen vielleicht trotzdem mit dem Virus anstecken.

Hinweis: Wechseln Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz regelmäßig. Werfen Sie den Mund-Nasen-Schutz nach dem Tragen in den Müll. Der Mund-Nasen-Schutz darf nicht mehrmals getragen werden.

FFP-Masken

FFP-Masken schützen die Mitarbeiter im Krankenhaus vor dem Corona-Virus.

FFP-Masken schützen die Mitarbeiter im Krankenhaus vor dem Corona-Virus.

Es gibt verschiedene Arten von FFP-Masken. FFP-Masken filtern unterschiedlich große Tröpfchen und schließen dicht um Mund und Nase ab. Die FFP-Maske filtert die Atemluft. Ansteckende Tröpfchen können nicht durch den Filter gelangen.

FFP2-Masken lassen nur sehr kleine Teile durch den Filter. FFP2-Masken lassen zum Beispiel keine Tröpfchen durch den Filter. Die Filter von FFP3-Masken sind noch kleiner. Auch winzige Teile können nicht durch den Filter einer FFP3-Maske dringen.

Manche FFP-Masken haben ein Ventil. Durch das Ventil kann die Luft beim Ausatmen normal nach draußen gelangen. Deshalb schützen FFP-Masken mit Ventil das Umfeld nicht vor dem Corona-Virus.

Sie möchten sich vor dem Corona-Virus schützen? Dann tragen Sie mindestens eine FFP2-Maske.

Hinweis: Wechseln Sie Ihre FFP2-Maske regelmäßig. Werfen Sie die FFP2-Maske nach dem Tragen in den Müll. Die FFP2-Maske darf nicht mehrmals getragen werden.

Wie tragen Sie einen Mundschutz richtig?

Das Video zeigt Ihnen: So legen Sie einen Mundschutz richtig an.

Sie tragen einen Mundschutz? Dann achten Sie auf folgende Dinge:

  • Waschen Sie sich gründlich die Hände. Legen Sie dann erst den Mundschutz an.
  • Berühren Sie den Mundschutz nur auf der Außenseite.
  • Sie möchten den Mundschutz erst vor Ort aufsetzen? Dann legen Sie den Mundschutz in einen Plastikbeutel. Stecken Sie den Mundschutz nicht in Ihre Jackentasche oder Hosentasche.
  • Der Mundschutz muss den Mund und die Nase bedecken. Der Mundschutz bedeckt die Nase nicht? Dann schützt er nicht vor dem Corona-Virus.
  • Sie tragen einen Mund-Nasen-Schutz? Dann fassen Sie ihn nicht mehr an.
  • Der Mundschutz ist feucht? Dann müssen Sie ihn wechseln.
  • Sie nehmen den Mundschutz ab? Dann werfen Sie ihn sofort in einen geschlossenen Mülleimer. Waschen Sie sich dann gründlich die Hände.

Sie möchten einen Mundschutz kaufen? Dann achten Sie auf das CE-Kennzeichen auf der Verpackung. Ein CE-Kennzeichen sieht so aus:

Bild

Ein CE-Kennzeichen bedeutet: Der Mundschutz entspricht den gesetzlichen Anforderungen.

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie wollen noch mehr über verschiedene Mundschutze bei einer Corona-Infektion lesen? Mehr Informationen finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

Achtung: In diesem Text finden Sie nur allgemeine Informationen. Die Texte ersetzen die Beratung durch den Arzt nicht. Nur ein Arzt kann Ihnen genaue Informationen geben. Sie fühlen sich krank? Oder Sie haben Fragen zu einer Krankheit? Dann sollten Sie immer mit Ihrem Arzt sprechen. Rufen Sie in der Arztpraxis an.

es siegel

Die Texte haben wir zusammen mit der Forschungsstelle Leichte Sprache geschrieben. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist an der Universität Hildesheim.