Zahlen & Fakten
Statistisch erwischt die „Hexe“ irgendwann fast jeden zumindest einmal im Leben. Publizierte Zahlen sprechen von 60 bis 80 Prozent. Betroffen sind häufig jüngere Jahrgänge – das Haupterkrankungsalter liegt etwa bei 30 bis 50 Jahren oder noch darunter. Nach dem 60. Lebensjahr kommen Hexenschüsse kaum noch vor, weil die Wirbelsäule von sich aus steifer und unbeweglicher geworden ist. Auch wenn in der akuten Situation manchmal nur noch auf allen Vieren an Bewegung zu denken ist, lässt sich die Hexe meistens wieder vertreiben. Die Selbstheilungsrate beim Hexenschuss, unterstützt durch einfache Therapiemaßnahmen, ist hoch: Jeder zweite hat sich nach sieben Tagen wieder erholt, 65 Prozent nach zwei Wochen und 90 Prozent innerhalb von vier bis sechs Wochen. Dauern die Schmerzen bis zu weiteren sechs Wochen, werden sie als subakut – also nicht mehr ganz akut – eingestuft, danach als chronisch.