Einschlaf- und Durchschlafstörungen
"Ein gutes Gewissen ist das beste Ruhekissen", lautet ein Sprichwort. Doch ganz so einfach ist es nicht immer. Zahlreiche Faktoren können Schlafstörungen hervorrufen, wie etwa Stress, seelische Probleme, schlechte Schlafbedingungen, Schmerzen und Medikamenteneinnahme, aber auch psychische Krankheiten. Weitere Ursachen können zu langes Arbeiten und geistige Anstrengungen kurz vor dem Schlafen gehen sein. So sind ausgedehnte Fernsehabende der Nachtruhe ebenso wenig zuträglich wie zu viel Alkohol. Auch ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus bringt die innere Uhr durcheinander, was vor allem Schichtarbeitern zu schaffen macht.
Manche der Ursachen lassen sich relativ einfach beheben, etwa wenn Matratze und Bettzeug ungeeignet sind, das Schlafzimmer zu laut, zu hell, zu warm oder zu kalt ist. Hier lohnt es, etwas zu verändern, bis gut geschlafen werden kann. Ganz nach dem Motto: "So wie man sich bettet, so ruht man". Falls die Schlafstörungen durch Schmerzen verursacht werden, durch Krankheiten oder chronische Erkrankungen, sollte ein Arzt konsultiert werden. Keine gute Idee ist der Griff zu Schlafmitteln. Denn der unkontrollierte Gebrauch kann zu Abhängigkeit führen, die ihrerseits wieder Schlafstörungen hervorruft. Es besteht zudem die Gefahr, in den Teufelskreis einer Sucht nach Aufputschmitteln am Morgen und Schlafmitteln am Abend zu geraten.